Programm

Susaye Brown/James Brown/Henry Stallings, Rapp Payback (Where Iz Moses)

George Jackson/Walter Shaw/Brad Shapiro/Robert Miller, It's Too Funky in Here

James Brown/Betty Jean Newsome, It's A Man's Man's Man's World

James Brown, Papa's Got A Brand New Bag

James Brown/Bobby Byrd/Ron Lenhoff, Get Up (I Feel Like Being A) Sex Machine

James Brown Live in Paris

1981

Abonnenten

Besetzung

James Brown  — Sänger (for a male singer) Sängerin (for a female singer)

Programmhinweise

Es war im Jahr 1981, als der Godfather of Soul, James Brown, sein großes Comeback auf der internationalen Bühne feierte. In den beiden vorangegangenen Jahrzehnten hatte er die Landschaft der amerikanischen Musik völlig neu gestaltet, half dabei, Soul zu einem weltweiten Phänomen zu machen, bevor er mit nur wenigen Änderungen am Rhythmus dessen Schwung in Richtung Funk verlagerte. Er war ein Künstler der Dringlichkeit, der zu einem zeitgenössischen Publikum in einer Zeit schnellen Wandels und schwankender Spannungen sprach. Doch die späten 70er Jahre brachten einen kommerziellen Rückgang seines Funk-Stils mit sich, als wichtige Begleitmusiker wie Maceo Parker, Fred Wesley und andere ihn verließen, um sich dem erfolgreicheren Parliament-Funkadelic-Kollektiv anzuschließen. Brown war immer noch eine Ikone, doch er kämpfte darum, die gleiche Mainstream-Anziehungskraft wie zuvor zu erreichen.

Doch nach dem Verlassen von Polydor und der Gründung einer neuen Band erlebte er in den 80ern seine Rückkehr zur Prominenz. Mit Filmrollen und Charterfolgen konnte er sich erneut in den Vordergrund bringen. Hier, in Paris, nimmt er die Bühne ein wie ein Mann, der seinen Platz dort immer verdient hatte. „Papa's Got A Brand New Bag“ und „It's A Man's Man's Man's World“ erinnern an seine Glanzzeit Mitte der 60er Jahre, während „Get Up (I Feel Like Being A) Sex Machine“ an seine Tage mit Fred Wesley und den berüchtigten Original JBs erinnert. Der Track „Rapp Payback (Where Iz Moses)“ wurde nur ein Jahr zuvor veröffentlicht und zeigt seinen erneuerten Funk, der Elemente von Jazz-Fusion sowie frühem Rock ’n’ Roll enthält, besonders in den Texten („roll over Beethoven“).

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