Jacques Loussier Klavier Solo spielt Vivaldi in München
Münchner Philharmonie im Gasteig 1997
Besetzung
Jacques Loussier — Klavier
Programmhinweise
Es war im Jahr 1959, als Jacques Loussier, der französische Pianist und Komponist, zum ersten Mal beschloss, seine beiden Leidenschaften für Jazz und klassische Musik zu verbinden. Das Ergebnis war ein Trio, das sich darauf konzentrierte, die Musik von Bach neu zu interpretieren, und das den Erfolg genoss, von dem nur wenige Jazzmusiker träumen. Nachdem er sich als Begleitmusiker, unter anderem für Charles Aznavour, eine solide Grundlage geschaffen hatte, setzte Loussier verstärkt auf diese neue Fusion und obwohl er sich hauptsächlich auf Bach konzentrierte, widmete er sich auch vielen der großen klassischen Komponisten.
Dieses Konzert von 1997, aufgeführt bei den Münchner Philharmonikern, zeigt Loussier, wie er in Die Vier Jahreszeiten eintaucht, eine legendäre Gruppe von vier Violinkonzerten des italienischen Barockkomponisten Antonio Vivaldi, von denen jedes eine Jahreszeit musikalisch zum Ausdruck bringt. Die erste Hälfte des Konzerts behandelt den Frühling und die zweite den Sommer, wobei Loussier seinen Jazz-Flair und sein Rhythmusgefühl mit den zeitlosen Melodien des 18. Jahrhunderts verbindet.
