Duke Ellington und sein Orchester live in Brüssel
Sonuma Archive 1973
Besetzung
Duke Ellington — Bandleader auf Deutsch heißt: Bandleader oder auch Bandleiter.
Geld Johnson — Trompete
Harry Carney — Klarinette, Saxophon
Barry Lee Hall — Trompete
John Coles — Trompete
Mercer Ellington — Waldhorn, Trompete
Vince Prudente — Posaune
Kunstbaron — Posaune
Programmhinweise
Das Jahr 1973 erlebte eine belgische Ausgabe des Jazz from Newport-Events, bei dem eine der allerletzten Aufführungen des großen Duke Ellington stattfand. Er verstarb weniger als ein Jahr später, und einer der wichtigsten Funken des Jazz-Genies – derjenige, der die ganze Welt zum Swingen brachte – erlosch.
Seinen Spitznamen „Duke“ verdankte er seiner Eleganz und seinem charmanten Auftreten, und auch in seinen mittleren 70ern hatte er nichts von seinem Charme eingebüßt, als er das Publikum mit den Worten ansprach: „Alle Kids in der Band wollen, dass ihr wisst, dass wir euch wahnsinnig lieben.“ Tatsächlich war es Dukes Charme, der so anziehend wirkte, doch seine Leichtigkeit verbarg einen harten Weg, der in Washingtoner Billardhallen begann, wo er als Teenager Klavierspielen lernte, und dann als junger Erwachsener gezwungen war, „Dschungelmusik“ für rein weiße Publikumsmengen auf seinem Aufstieg zu spielen.
Den Status als Vorbild, den er erreichte, erwarb er sich also hart, und er wird von denen, die Jazz als die klassische Musik der Nation sehen, oft als Amerikas größter Komponist aller Zeiten betrachtet. Ein Blick auf das Repertoire dieses Konzerts bestätigt dies: Standard um Standard, von denen Duke fast jeden selbst schrieb. Eine große Persönlichkeit mit einem unermesslichen Einfluss auf die moderne Musik.