Programm

Kind Ory/Ray Gilbert, Muskrat Rambler

Blues in Cannes

Buddy's Habits

Charles McCarron/Chris Smith, Down in Honky Tonk Town

Fletcher Allen, Viper's Dream

Victor Young, Ghost of a Chance

Gene de Paul/Don Raye/Patricia Johnston, I'll Remember April

Mitchell Parish/Cliff Burwell, Sweet Lorraine

Milt Jackson, Bag's Groove

George David Weiss/Jerry Bock/Larry Holofcener, Too Close for Comfort

Lionel Hampton/Sonny Burke, Midnight Sun

1958 Jazz Festival de Cannes Zusammenstellung (Teil III)

Mit Ella Fitzgerald, Dizzy Gillespie, Lou Levy, René Goldstein, Les Lorientais…

Abonnenten

Besetzung

Sammy Preis  — Klavier

Teddy Buckner  — Trompete

Michel Attenoux  — Saxophon

Albert Nicholas  — Klarinette

Vic Dickenson  — Posaune

Arvell Shaw  — Kontrabass

J.C. Heard  — Schlagzeug

Sammy Preis  — Klavier

Programmhinweise

Die Liebesbeziehung zwischen Jazz und der Französischen Riviera besteht nun seit mehr als sieben Jahrzehnten. Sie begann nach dem Zweiten Weltkrieg, als Sidney Bechet und Duke Ellington sich in die Region verliebten. Von da an schien es, als schwebe Jazz jeden Sommer in der Luft, mit afroamerikanischen Ikonen, die kamen, um intime Konzerte vor einem Publikum zu geben, das ihnen oft mehr Ehrfurcht und Respekt entgegenbrachte als zu Hause. Tatsächlich wird gesagt, dass Jazzfestivals in der Region erfunden wurden, mit Line-ups, die die aufregendsten Künstler der Welt von nah und fern zusammenbrachten. 

1958 war ein herausragendes Jahr, als das Festival de Cannes eine All-Star-Gruppe wahrhaft ikonischer Künstler beherbergte. Diese Zusammenstellung, hervorragend inszeniert von Jean-Christophe Averty, zeigt Stars wie Dizzy Gillespie und Coleman Hawkins, sowie alte Boogie-Woogie-Meister wie den unvergleichlichen Sammy Price, aufregende Nachwuchstalente wie den zukünftigen Hall-of-Famer Saxophonisten Stan Getz, plus eine Reihe einiger der besten französischsprachigen Jazzkünstler jener Zeit: Bobby Jaspar, Claude Gousset, Henri Renaud, Guy Lafitte ...

Es war eine besondere Atmosphäre, die einen wünschen lässt, Zeitreisen wären real. Diese zweite Zusammenstellung beginnt mit einem Interview des Dixieland-Trompeters Teddy Buckner, der uns durch seine Erfahrungen beim Spielen an der Seite der legendären Kid Ory führt, einem der Pioniere des Jazz in New Orleans. Bemerkenswertes Filmmaterial. 

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