Programm

Juan Tizol, Perdido

Michel Hausser, Blues pour le chat

Harry Hiram Williams/Art Hickman, Rose Room

Ben Bernie/Maceo Pinkard/Kenneth Casey, Sweet Georgia Brown

[Unknown]

Gus Kahn/Isham Jones/Joe Lyons, On the Alamo

James F. Hanley, Back Home Again In Indiana

1958 Jazz Festival de Cannes Zusammenstellung (Teil II)

Mit Dizzy Gillespie, Kenny Clarke, Stan Getz, Guy Lafitte, Ricardo Galeazzi, Dante Agostini…

Abonnenten

Besetzung

Don Byas  — Tenorsaxophon

Teddy Buckner  — Trompete

Claude Gousset  — Posaune

Michel de Villers  — Saxophon

Arvell Shaw  — Kontrabass

Sammy Preis  — Klavier

J.C. Heard  — Schlagzeug

Michel Hausser  — Vibraphon

Programmhinweise

Die Liebesbeziehung zwischen Jazz und der Französischen Riviera besteht nun seit mehr als sieben Jahrzehnten. Sie begann nach dem Zweiten Weltkrieg, als Sidney Bechet und Duke Ellington sich in die Region verliebten. Von da an schien es, als schwebe der Jazz jeden Sommer in der Luft, mit afroamerikanischen Ikonen, die kamen, um intime Konzerte vor einem Publikum zu geben, das ihnen oft mehr Ehrfurcht und Respekt entgegenbrachte als zu Hause. Tatsächlich wird gesagt, dass Jazzfestivals in der Region erfunden wurden, mit Line-ups, die die aufregendsten Acts der Welt von nah und fern zusammenbrachten. 

1958 war ein herausragendes Jahr, als das Festival de Cannes eine All-Star-Gruppe wahrhaft ikonischer Künstler beherbergte: Ella Fitzgerald, Dizzy Gillespie, Sidney Bechet, Coleman Hawkins, Roy Eldridge … diese Musiker mischten sich, sahen sich gegenseitig die Shows an und genossen die Szenerie. Was diese Zusammenstellungen, die von Jean-Christophe Averty inszeniert wurden, so besonders macht, ist, dass wir die Musik sehen und die Energie durch Aufnahmen des Publikums, von musikalischen Giganten, die sprechen und lachen, förmlich schmecken können; es gibt sogar ein Interview mit Jean Cocteau, der vor dem Hafen steht und erklärt: “Das Verbrechen unserer Epoche ist der Mangel an Enthusiasmus, und Jazz erzeugt überall, wo er hinkommt, Enthusiasmus. Es ist Poesie, beträchtliche Poesie … dafür allein sollten wir ihn respektieren und verehren.”

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