Iannis Xenakis, Persepolis

Porträt eines der berühmtesten zeitgenössischen Komponisten des 20. Jahrhunderts.

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Besetzung

Iannis Xenakis

Programmhinweise

Ein faszinierendes und seltenes Porträt eines der bekanntesten zeitgenössischen Komponisten des 20. Jahrhunderts, Iannis Xenakis. Die Dokumentation konzentriert sich besonders auf die Uraufführung von Persepolis im Jahr 1971 beim Shiraz-Persépolis Arts Festival.

Diese Dokumentation, unter der Regie von Pierre Andrégui, enthält einzigartiges Filmmaterial der Weltpremiere von „Persepolis“ im Jahr 1971. Das Filmteam war das einzige, das die Erlaubnis hatte, die Veranstaltung zu filmen. Der Film zeigt außerdem ein Porträt des Komponisten in seinem Zuhause in Paris und in Bloomington, Indiana (USA), wo er Musik unterrichtet. Von seiner Schafsfarm auf Korsika aus erläutert Xenakis seine Auffassung von Musik, die auf zwei Elementen basiert: der Beziehung der Musik zur Mathematik und Physik sowie der Kunst der klanglichen Plastizität.

Ein Spektakel aus Klang und Licht, von Xenakis „Polytope“ genannt, wurde Persepolis 1971 zur Eröffnung des 5. Shiraz-Persépolis Arts Festival komponiert. Xenakis beschrieb das Werk mit eigenen Worten: „Persepolis ist weder ein Theaterstück, noch ein Ballett, noch ein Ereignis. Es ist visuelle Symbolik, die im Klang parallelisiert wird, und am Ende ist es der Klang—Musik—der um jeden Preis vorherrschen muss.“ Mit einer so einzigartigen und klaren Vision wird deutlich, warum dieser Komponist seinen Stempel in der Musikgeschichte hinterlassen hat, indem er seine Ideen trotz der Marginalisierung durch den Mainstream-Serialismus weiterverfolgte.

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