Ich folge einer Stimme in mir.
Eine Dokumentation über die deutsche Sängerin Waltraud Meier
Besetzung
Waltraud Meier — Mezzosopran
Programmhinweise
Der Film porträtiert eine Künstlerin, die regelmäßig auf allen großen Opernbühnen der Welt auftritt, kontinuierlich von der Kritik gefeiert wird, eine einzigartige und interessante Persönlichkeit ist, die trotz ihres Erfolges Natürlichkeit und einen großartigen Sinn für Humor bewahrt hat: Waltraud Meier.
Ihre Weltkarriere begann in Bayreuth. Seit ihrem sensationellen Bayreuth-Debüt 1983 ist ihre Rolle als Kundry unübertroffen. Derzeit wird sie als eine der großen Isolden der Welt gefeiert. Das Porträt gibt Einblicke in ihre verschiedenen Arbeitsbereiche sowie in ihr Privatleben. Zum ersten Mal wurde sie während Proben und Aufführungen gefilmt; beim Studium einer neuen Partitur; hinter den Kulissen und im Konzertsaal von Bayreuth.
Der Film zeigt den Weltstar auch abseits der großen Opernbühnen, zum Beispiel im Wiener Prater, in ihrem Lieblingsrestaurant in Bayreuth sowie in München auf dem Viktualienmarkt und im Biergarten. Mit Interviews von Daniel Barenboim, Plácido Domingo, Hans Sotin, Stephan Suschke, Siegfried Jerusalem und Jürgen Flimm.
„Warum sollte Wagner mein Komponist geworden sein? Es ist viel mehr als nur zu sagen, dass ich interessiert bin, herausgefordert von der Komplexität seines Werks. Es gibt so viele Bereiche, mit denen man bei Wagner beginnen könnte. Sagen wir, man entscheidet sich, nur die psychologischen Aspekte zu betrachten, dann nur die philosophischen Aspekte, und dann nur den Text als Text, rein technisch. Und dann betrachtet man die Orchestrierung, den Umgang mit der Melodie, den Umgang mit den Stimmen. Und dann betrachtet man alles zusammen wieder als Ganzes – es ist endlos. Das finde ich so faszinierend.“