Hinter den Kulissen des Clara-Haskil-Internationalen Klavierwettbewerbs
Vevey – Schweiz
Programmhinweise
Als Tribut an die Schweizer Virtuosin ist ein Klavierwettbewerb Clara Haskil gewidmet, der Clara Haskil Klavierwettbewerb, mit dem Ziel, seit 1963 junge Pianisten zu fördern, die von einem musikalischen Ideal inspiriert sind, genau wie sie es während ihrer Karriere inspiriert hat.
Geboren 1895 in Bukarest und gestorben 1960 in Brüssel, war Clara Haskil seit ihrer frühesten Kindheit eine außergewöhnlich begabte Pianistin. Als Jüdin musste sie die Ereignisse des Zweiten Weltkriegs sowie die körperlichen und moralischen Leiden aufgrund ihrer Skoliose überwinden. Ihr Leben, das von aufeinanderfolgenden Enttäuschungen bis hin zu internationaler Anerkennung reichte, brachte ihr den Spitznamen „Große Dame der Musik“ ein.
Der Concours Clara Haskil wurde 1963 gegründet, um das Andenken an die unvergleichliche Schweizer Pianistin rumänischer Herkunft zu ehren und zu bewahren. Ziel des Wettbewerbs ist es, einen talentierten jungen Pianisten zu entdecken, der ihre Werte verkörpert: Sensibilität, Demut, ständige Selbstreflexion, unermüdliches Streben nach Exzellenz, ein aufmerksames Zuhören bei Partnern, Respekt vor dem Komponisten, Musikalität statt Virtuosität, Bescheidenheit und Diskretion.