Artur Schnabel, Kein Ort der Verbannung

Ein Film von Matthew Mishory

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Besetzung

Markus Pawlik  — Klavier

Dietrich Henschel  — Bariton

Szymanowski-Quartett

Udo Samel  — Schauspieler

Programmhinweise

“Ich spiele die Noten nicht besser als andere Pianisten. Aber die Pausen zwischen den Noten—dort liegt die Kunst.” – Artur Schnabel (1882-1951). Am besten bekannt als der erste Interpret, der die vollständigen Beethoven-Sonaten aufnahm, war Schnabel auch ein produktiver Komponist von Kammer- und Orchesterwerken, Liedern und Soloklavierstücken. Auf der Flucht aus Deutschland zu Beginn des Nationalsozialismus verbrachte er Zeit in Tremezzo, London und den Vereinigten Staaten. Der im Exil lebende österreichisch-deutsche Musiker und Komponist war ein Gigant seiner Zeit, doch heute ist er nahezu vergessen.

Der Pianist und Schnabel-Verehrer Markus Pawlik (in Zusammenarbeit mit dem Bariton Dietrich Henschel und dem Szymanowski Streichquartett) bereitet sich darauf vor, Artur Schnabels bedeutendste Kompositionen in einem großen Gedenkkonzert beim Musikfest Berlin wieder aufzuführen. Auf dem Weg dorthin besucht der Film die Orte, Landschaften und die Geschichte, die Schnabels Leben und Musik prägten und inspirierten. Lyrisch und einfühlsam umgesetzt vom Regisseur Matthew Mishory, entdeckt No Place of Exile einen wesentlichen Künstler des 20. Jahrhunderts neu, der durch die Katastrophen der beiden Weltkriege und des Holocaust vertrieben wurde und von den Möglichkeiten der Moderne inspiriert war.

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