Eine Stimme aus der Kälte
Ein Porträt der Mezzosopranistin Vivica Genaux.
Besetzung
Programmhinweise
Der Film ist eine Dokumentation über die in Alaska geborene Mezzosopranistin Vivica Genaux. Diese herausragende junge Sängerin ist auf dem Weg zu internationaler Anerkennung mit Arien für Farinelli und einer Vielzahl von Opernrollen, die von Händel und seinen Zeitgenossen bis zu Rossini und Donizetti reichen.
In ihrer kurzen Karriere hat sie erfolgreich in ganz Europa und den Vereinigten Staaten aufgetreten. Trotz ihres vollen Terminkalenders gelingt es der jungen Frau, enge Verbindungen zu ihrem Heimatstaat Alaska zu pflegen. Der Film zeigt Vivica Genaux und ihren Heimatstaat Alaska. Eine Zugfahrt zwischen Anchorage und Fairbanks dient als roter Faden.
Vivica Genaux trifft ihre Familie in Fairbanks wieder und gibt ein Konzert. Wir sehen sie auch, wie sie das Farinelli-Programm unter der Leitung von René Jacob an der Berliner Staatsoper probt. Dann hören wir Vivica Genaux, begleitet am Klavier von Craig Rutenberg, spanische Zarzuelas, Lieder von Loewe (einem Zeitgenossen Schuberts) und eine Melodie aus dem berühmten Musical My Fair Lady.
Vivica Genaux ist wirklich eine der führenden Interpretinnen des Barock- und Belcanto-Repertoires von heute. Ihre kürzliche CD-Aufnahme der anspruchsvollen Kastraten-Arien für Farinelli hat dazu beigetragen, ihren Namen in der Welt der klassischen Musik zu verbreiten. Wochenlang standen diese Aufnahmen an der Spitze der Klassik-Charts. Ihr Protegé, der belgische Dirigent René Jacob, hatte die Idee für die Aufnahmen.