Die Drehorgel

Eine Geschichte der Musik durch ihre Instrumente

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Die Drehorgel ist ein mechanisches Blasinstrument, das als Orgel klassifiziert wird. Sie gehört zur Familie der „Automatophone“, einem Begriff, der alle Instrumente umfasst, die Musik durch mechanische Prozesse erzeugen.

Die musikalische Qualität von Drehorgeln variiert von Instrument zu Instrument. Sie existieren in verschiedenen Formen, von den kleinsten (die über der Schulter getragen werden können) bis zu den größten, den sogenannten „Limonaire“, die Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts in Cafés oder Ballsälen zu finden waren.

Die Herkunft des Namens ist für Neugierige etwas überraschend und hat viele Legenden hervorgebracht. Eine behauptete, der Name stamme von seinem Klang, der weniger edel sei als der der Kirchenorgel. Heute wird die Drehorgel in Schottland, besonders in Edinburgh, sowie in einigen Teilen Deutschlands und der Niederlande verwendet. In Frankreich erlebt sie in den letzten 15 Jahren langsam eine Wiederbelebung.

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