Petr Altrichter dirigiert Dvořáks Requiem.

Der Dvořák-Zyklus Band VI des Prager Symphonieorchesters

Abonnenten

Besetzung

Lucia Popp  — Sopran

Eva Randova  — Altistin

Josef Protschka  — Tenor

Peter Mikulas  — Bass

Prager Symphonischer Chor

Pavel Kuhn  — Chorleiter

Prager Symphonieorchester

Petr Altrichter  — Dirigent

Programmhinweise

Das Prager Symphonieorchester spielt Dvořáks Requiem, ein dichtes und geheimnisvolles Werk.

Antonín Dvořák, geboren in eine bescheidene Familie in Nelahozeves, einem Dorf nahe Prag, verließ mit 11 Jahren die Schule, um die Berufe seines Vaters, Metzger und Gastwirt, zu erlernen. Zum Glück wurden Antoníns frühreife musikalische Talente schnell erkannt, und der Junge wurde geschickt, um bei seinen Onkeln in Zlonice zu studieren, später ab 1857 in Prag. Als Bratschist im Orchester der Prager Kappelle machte sich Dvořák mit klassischen und zeitgenössischen Meisterwerken vertraut. Mit einem etablierten Ruf bei seinen Kollegen und dem internationalen Publikum war Dvořák zu Lebzeiten eine bedeutende Figur der Musikszene. Eingeladen nach Deutschland, Frankreich, Großbritannien und in die Vereinigten Staaten, kehrte Dvořák schließlich in seine Heimat zurück, um das Konservatorium in Prag zu leiten. Dvořák, der 1904 starb, hinterließ ein umfangreiches Werk, das seitdem weltweit auf den Bühnen aufgeführt wird.

Das 1890 komponierte Requiem in B-Moll von Dvořák wurde 1891 beim Birmingham Festival uraufgeführt. Basierend auf einem viernotigen chromatischen Motiv, inspiriert von der Fuge des zweiten Kyrie in Bachs h-Moll-Messe, ist Dvořáks Requiem ein dichtes und geheimnisvolles Werk, in dem der tschechische Komponist musikalische und persönliche Bezüge verwebt. Neben der Anspielung auf Bach wurde das viernotige chromatische Motiv bereits in Dvořáks Opus 83 unter den Worten „Oh wann wird mich die Welle des Lebens hinwegtragen?“ verwendet. Ausdruck menschlichen Zweifels und der Angst vor dem Tod ist Dvořáks Requiem zweifellos eines der Meisterwerke des tschechischen Komponisten.

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