Programm

Antonín Dvořák, Piano Concerto in G Minor, Op. 33

1. Allegro agitato

2. Andante sostenuto

3. Allegro con fuoco

Petr Altrichter dirigiert Dvořáks Klavierkonzert in g-Moll — mit Igor Ardašev

Der Dvořák-Zyklus Band III des Prager Symphonieorchesters

Abonnenten

Besetzung

Prager Symphonieorchester

Petr Altrichter  — Dirigent

Igor Ardašev  — Klavier

Programmhinweise

Dvořáks brillantes Klavierkonzert in g-Moll, aufgeführt vom feurigen Igor Ardašev.

Geboren in eine bescheidene Familie, die sich in Nelahozeves, einem Dorf in der Nähe von Prag, niedergelassen hatte, verließ Antonín Dvořák die Schule im Alter von 11 Jahren, um die Berufe seines Vaters, Metzger und Gastwirt, zu erlernen. Zum Glück wurden Antoníns frühreife musikalische Talente schnell erkannt, und der junge Junge wurde geschickt, um bei seinen Onkeln in Zlonice zu studieren, dann ab 1857 nach Prag. Als Bratschist im Orchester der Prager Kappelle machte sich Dvořák mit den klassischen und zeitgenössischen Meisterwerken vertraut. Mit einem gut etablierten Ruf bei seinen Kollegen und dem internationalen Publikum war Dvořák zu Lebzeiten eine bedeutende Persönlichkeit auf der musikalischen Bühne. Eingeladen nach Deutschland, Frankreich, Großbritannien und in die Vereinigten Staaten, kehrte Dvořák schließlich in seine Heimat zurück, um das Konservatorium von Prag zu leiten. Dvořák, der 1904 starb, hinterließ ein beträchtliches Werk, das seitdem weltweit auf den Bühnen aufgeführt wird.

Komponiert im Jahr 1876, ist Dvořáks Klavierkonzert in g-Moll der erste Versuch des Komponisten, sich diesem speziellen Genre zu nähern. Im Gegensatz zu den meisten Klavierkonzerten im klassischen Repertoire basiert Dvořáks Konzert in g nicht auf einem dramatischen Kontrast zwischen dem Soloinstrument und dem Orchester, sondern liegt vielmehr in einem symphonischen Ansatz, bei dem Klavier und Orchester Hand in Hand in einer gemeinsamen Bewegung gehen. 1878 vom Pianisten Karel Slavkovský uraufgeführt, wurde Dvořáks Klavierkonzert nur selten aufgeführt. Zum Glück geben Igor Ardašev und das Prager Symphonieorchester unter der Leitung von Petr Altrichter dem Publikum die Chance, dieses Stück voller romantischer Leidenschaft neu zu entdecken.

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