Programm

Antonín Dvořák, Symphony No. 7 in D Minor, Op. 70

1. Allegro maestoso

2. Poco adagio

3. Scherzo: Vivace – Poco meno mosso

4. Finale: Allegro

Jiří Bělohlávek dirigiert Dvořáks Sinfonie Nr. 7.

Der Prager Symphonieorchester Dvořák-Zyklus Bd. I

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Besetzung

Prager Symphonieorchester

Jiří Bělohlávek

Programmhinweise

Das Prager Symphonieorchester führt das romantischste Werk von Dvořák auf: die Symphonie Nr. 7.

Antonín Dvořák, geboren in eine bescheidene Familie in Nelahozeves, einem Dorf in der Nähe von Prag, verließ im Alter von 11 Jahren die Schule, um die Berufe seines Vaters, Metzger und Gastwirt, zu erlernen. Glücklicherweise wurden Antoníns frühreife musikalische Talente schnell erkannt, und der junge Junge wurde geschickt, um bei seinen Onkeln in Zlonice zu studieren, dann ab 1857 nach Prag. Als Bratschist im Orchester der Prager Kappelle machte sich Dvořák mit den klassischen und zeitgenössischen Meisterwerken vertraut. Mit einem gut etablierten Ruf bei seinen Kollegen und dem internationalen Publikum war Dvořák zu Lebzeiten eine bedeutende Persönlichkeit auf der musikalischen Bühne. Eingeladen nach Deutschland, Frankreich, Großbritannien und in die Vereinigten Staaten, kehrte Dvořák schließlich in seine Heimat zurück, um das Konservatorium von Prag zu leiten. Dvořák, der 1904 starb, hinterließ ein umfangreiches Werk, das seitdem weltweit auf den Bühnen aufgeführt wird.

Die Uraufführung der Symphonie Nr. 7 fand am 22. April 1885 durch die London Philharmonic Society statt und ist sicherlich Dvořáks stürmischstes, romantischstes und heroischstes Werk. Seine Inspiration zog er aus der Dritten Symphonie seines Freundes Brahms, wobei Dvořák eine Sensibilität zeigt, die eher deutsch als tschechisch ist. Dieser romantische Ausbruch ist auch ein Weg für den Komponisten, eine persönliche Trauer auszudrücken: Mit der Fußnote „Aus den traurigen Jahren“ zu seiner Partitur nimmt Dvořák ausdrücklich Bezug auf den Tod seiner Mutter und seines älteren Sohnes während der Kompositionszeit.

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