Programm

Antonín Dvořák, Te Deum, Op. 103

1. Te Deum laudamus.

2. Tu Rex gloriae, Christi.

3. Aeterna fac cum sanctis.

4. Dignare Domine

Jiří Bělohlávek dirigiert Dvořáks Te Deum.

Der Dvořák-Zyklus des Prager Symphonieorchesters

Abonnenten

Besetzung

Livia Aghova  — Sopran

Ivan Kusnjer  — Bariton

Prager Philharmonischer Chor

Pavel Kuhn  — Chorleiter

Prager Symphonieorchester

Jiří Bělohlávek  — Dirigent

Programmhinweise

Der Dvořák-Zyklus in der Frankfurter Alten Oper präsentiert Te Deum, aufgeführt von Jiří Bělohlávek und dem Prager Symphonieorchester, mit der Sopranistin Livia Aghova und dem Bariton Ivan Kusnjer

Antonín Dvořák, geboren in eine bescheidene Familie in Nelahozeves, einem Dorf nahe Prag, verließ die Schule im Alter von 11 Jahren, um die Berufe seines Vaters, Metzger und Gastwirt, zu erlernen. Glücklicherweise wurden Antoníns frühreife musikalische Talente schnell erkannt, und der junge Junge wurde geschickt, um bei seinen Onkeln in Zlonice zu studieren, dann ab 1857 in Prag. Als Bratschist im Orchester der Prager Kappelle machte sich Dvořák mit den klassischen und zeitgenössischen Meisterwerken vertraut. Mit einem gut etablierten Ruf bei seinen Kollegen und dem internationalen Publikum war Dvořák zu Lebzeiten eine bedeutende Figur auf der musikalischen Bühne. Eingeladen nach Deutschland, Frankreich, Großbritannien und in die Vereinigten Staaten, kehrte Dvořák schließlich in seine Heimat zurück, um das Konservatorium in Prag zu leiten. Dvořák, der 1904 starb, hinterließ ein umfangreiches Werk, das seither weltweit auf den Bühnen aufgeführt wird.

Livia Aghova ist seit 1988 erste Sopranistin am Prager Nationaltheater. Sie war Gast in den renommiertesten internationalen Spielstätten in Nordamerika und Europa. Am Slowakischen Nationaltheater wurde sie besonders für ihre Darstellung von Mozart-Heldinnen wie Susanna in Le Nozze di Figaro, Donna Elvira in Don Giovanni und Pamina in Die Zauberflöte bewundert.

An ihrer Seite singt Ivan Kusnjer, der heute einer der größten Baritone auf der internationalen klassischen Musikszene ist. Der tschechische Sänger ist vor allem für seine Aufführungen von Orffs Carmina Burana bekannt, die zu den weltweit bewunderten zählen. Seine internationale Karriere wurde auch durch Auftritte in Opern wie Der Barbier von Sevilla, La Bohème, Eugen Onegin, Lucia di Lammermoor, Macbeth und vielen mehr bekannt. Er erhielt Gesangspreise wie den in Genf, Sofia, Vercelli, aber auch den prestigeträchtigen Thalia-Preis. Kürzlich trat der Bariton mit dem Dirigenten Jiří Bělohlávek und dem BBC Symphony Orchestra in der Londoner Barbican Hall auf.

Jiří Bělohlávek ist einer der gefragtesten Dirigenten unserer Zeit. Er wurde 1990 Chefdirigent der Tschechischen Philharmonie, bevor er an der Prager Musikakademie das Dirigierhandwerk lehrte. 1993 gründete er die Prager Philharmonie. Er wurde zum Chefdirigenten des BBC Symphony Orchestra ernannt und ist derzeit Vorsitzender des Internationalen Musikfestivals Prager Frühling.

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