Programm

Antonín Dvořák, Symphony No. 4 in D Minor, Op. 13

1. Allegro

2. Andante sostenuto e molto cantabile

3. Allegro feroce

4. Allegro con brio

Jiří Bělohlávek dirigiert Dvořáks Sinfonie Nr. 4.

Mit der Tschechischen Philharmonie im Rudolfinum (Prag)

Abonnenten

Besetzung

Tschechische Philharmonie  — Orchester

Jiří Bělohlávek  — Dirigent

Programmhinweise

Erstmals teilweise der Öffentlichkeit im Jahr 1874 unter der Leitung des großen Bedřich Smetana präsentiert, tauchte Dvořáks Vierte Symphonie im Laufe des Lebens des Komponisten mehrfach wieder auf und spiegelte einige seiner Schlüsselmomente wider. Die Symphonie markierte zunächst Dvořáks Emanzipation von der deutschen Musik seiner Zeit, insbesondere von den Einflüssen Brahms’ und Wagners, die in den frühen Phasen seiner Karriere als Leitfiguren dienten. Obwohl der Einfluss der deutschen Meister in einigen Themen noch hörbar ist, kündigt die Symphonie Nr. 4 in d-Moll Dvořáks Hinwendung zu den Volksmelodien seiner Heimat an, die in all seinen späteren Symphonien allgegenwärtig sind. Im Jahr 1892 wurde die Vierte in ihrer Gesamtheit mit Dvořák selbst am Pult während seiner Abschiedstournee durch Böhmen und Mähren aufgeführt, bevor er in die Neue Welt aufbrach…

Foto © Petra Hajska

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