Barnabás Kelemen spielt Tschaikowski und Bartók.
Festival Akademie Budapest 2026 — Mit Concerto Budapest und der Philharmonie Györ
Besetzung
Barnabás Kelemen — Violine
Concerto Budapest Symphonieorchester
András Keller — Dirigent
Philharmonisches Orchester Győr
Andreas Ottensamer — Dirigent
Programmhinweise
In seiner Heimatstadt Budapest ehrt der Geiger Barnabás Kelemen die große ungarische Violinen-Tradition mit einer außergewöhnlichen Leistung: neun Violinkonzerte in 3 Tagen. Dieses Programm präsentiert zwei der beeindruckendsten Aufführungen aus diesem Konzertmarathon bei der Festival Academy Budapest 2026: Tschaikowskys Violinkonzert in D-Dur und Bartóks Violinkonzert Nr. 2! Den Anfang macht Tschaikowsky, mit András Keller und dem Concerto Budapest Symphonieorchester. Ursprünglich dem ungarischen Geiger Leopold Auer gewidmet – der sich weigerte, das Werk aufzuführen, da er es für „unspielbar“ hielt – ist Tschaikowskys meisterhaftes Konzert heute ein Grundpfeiler des Violinenrepertoires, bekannt für seine technische Schwierigkeit und geliebt für seinen rauschhaften Romantizismus. Anschließend spielt Kelemen Bartóks Zweites Violinkonzert mit Andreas Ottensamer und der Philharmonie Győr. An der Liszt Ferenc Musikakademie – wo der Komponist selbst einst Klavier unterrichtete – erweckt Kelemen ein zutiefst ungarisches und unverkennbar bartókisches Werk zum Leben, von seinem volksliedinspirierten Eröffnungsthema und dem bewegenden Andante bis hin zum explosiv virtuosen Finale.