Programm

Imogen Holst, Persephone

Erich Wolfgang Korngold, Violin Concerto in D Major, Op. 35

1. Moderato nobile

2. Romanze: Andante

3. Finale: Allegro assai vivace

Dmitri Schostakowitsch, Symphony No. 5 in D Minor, Op. 47

1. Moderato — Allegro non troppo

2. Allegretto

3. Largo

4. Allegro non troppo

Sir Antonio Pappano dirigiert Imogen Holst, Korngold und Schostakowitsch – mit Vilde Frang

Londoner Symphonie-Orchester

Abonnenten

Besetzung

Programmhinweise

Die norwegische Violinvirtuosin Vilde Frang tritt gemeinsam mit Sir Antonio Pappano und dem London Symphony Orchestra auf, um das aufregend cineastische und weitgehend romantische Violinkonzert von Korngold zu spielen, das 1947 in den Händen von Jascha Heifetz vor begeistertem Publikum uraufgeführt wurde. Wie in Frangs Aufnahme dieses Werks aus dem Jahr 2016 ist zu erwarten, dass man von einer „fast einschüchternden Fingerfertigkeit und Perfektion“ sowie „makelloser Intonation“ und „einer klaren Direktheit, die völlig frisch klingt“ (Gramophone) beeindruckt sein wird. Sir Antonio Pappano und das LSO eröffnen das Programm mit dem prachtvollen Persephone, einer Ouvertüre mit Ravel’scher Harmonik und mythologischen Bildern von Imogen Holst, der Tochter von Gustav (The Planets), deren Werk in den letzten Jahren wiederentdeckt und gefeiert wurde. Den Abschluss bildet Schostakowitschs düster-komische und brillant komponierte Fünfte Symphonie, die sowohl die sowjetischen Zensoren als auch das Publikum zufriedenstellte und deren schwer fassbare Emotionalität entweder als ernsthafte Ausdrucksform oder als sardonische Parodie (oder beides!) interpretiert wurde.

Foto © Mark Allan

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