Scheherazade von Jean-Christophe Maillot, Musik von Rimsky-Korsakov
Bernice Coppieters (Zobéïde), Jérôme Marchand (Der Sultan Schariar), Oliviers Lucea (Der große Eunuch)... – Les Ballets de Monte-Carlo
Besetzung
Jean-Christophe Maillot — Choreograf (Zu Ehren von Michel Fokine)
Jérôme Kaplan — Bühnenbilder und Kostüme (nach Léon Bakst)
Dominique Drillot — Beleuchtung
Bernice Coppieters — Zobéïde
Jérôme Marchand — Der Sultan Schariar
Olivier Lucea — Der große Eunuch
Alexis Oliveira — Der goldene Sklave
George Oliveira — Der goldene Sklave
Programmhinweise
Viel mehr als nur eine Hommage an Diaghilevs Ballets Russes, klingt Jean-Christophe Maillots Vision von Scheherazade als eine Erkundung des künstlerischen Universums, das seine dreißigjährige Karriere geprägt hat. Léon Baksts Bühnenbilder und Michel Fokines Originalchoreografie inspirieren diese faszinierende Neuinterpretation von 2011.
Im Jahr 1888 benötigte Rimsky-Korsakov nur wenige Monate, um seine Scheherazade zu vollenden, ein Orchesterwerk, das von Episoden aus der alten arabischen Literatursammlung Tausendundeine Nacht inspiriert ist. Obwohl es nicht als Programm gedacht war, wurde die lebendige Musik 1910 (zwei Jahre nach dem Tod des Komponisten) von Sergei Diaghilev für ein Ballett mit seinem Pariser Ballets Russes adaptiert, dessen Premiere großen Erfolg hatte. Fasziniert von der Musik des russischen Komponisten, ließ sich Jean-Christophe Maillot von der opulenten Partitur inspirieren, um eine neue, moderne Choreografie zu schaffen, die das Publikum in ein fesselndes Kaleidoskop von Bildern eintauchen lässt und ein sinnliches und fantastisches Spektakel entstehen lässt.
