Romeo und Julia von Christian Spuck, Musik von Prokofjew
William Moore (Romeo), Katja Wünsche (Julia), Daniel Mulligan (Merkutio), Cristian Alex Assis (Tybalt) — Ballett Zürich
Besetzung
Christian Spuck — Choreograf
Christian Schmidt — Bühnenbildgestaltung
Emma Ryott — Kostüme
Reinhard Traub — Beleuchtung
Michael Küster — Dramaturgie
William Moore — Romeo
Katja Wünsche — Julia
Manuel Renard — Lord Capulet
Programmhinweise
Es ist die berühmteste Liebesgeschichte der westlichen Literatur, unzählige Male erzählt und neu erzählt in Oper, Ballett, Theater und Kino—und Sergei Prokofjews 1938er Romeo und Julia hat sich als besonders beständiges und anpassungsfähiges Setting für die geliebte Shakespeare-Tragödie erwiesen. Die Partitur, lebhaft und überschwänglich, unheilvoll und herzzerreißend, ist ein Traum für Choreografen, und die Version von Ballett Zürichs künstlerischem Leiter Christian Spuck beweist, dass die altbekannten Geschichten, die wir auswendig kennen, uns noch viel zu erzählen haben.
Der Bühnenbildner Christian Schmidts eleganter, weit offener Bühnenraum lässt den Tänzern freien Raum zur Entfaltung, und sie erfüllen die Erwartungen unter Spucks Regie mehr als: Bachtrack lobt Daniel Mulligans „brillant getanztes“ Mercutio, den „hervorragend edlen“ Christian Alex Assis als Tybalt und—am wichtigsten—William Moore und Katja Wünsche als das vom Schicksal verfolgte Titelpaar, die „nicht überzeugender hätten sein können.“ Das sublim anmutige Tanzen und die makellose Schauspielkunst werden von Maestro Michail Jurowski und der Philharmonia Zürich ergänzt, die die ekstatischen Melodien, kontrastierenden Farben und wechselnden Stimmungen von Prokofjews Meisterwerk hervorheben.
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