Foto von Youssou N'dour
Sänger (for a male singer) Sängerin (for a female singer)

Youssou N'dour

1. Oktober 1959 - Dakar (Senegal)

Über

Youssou N'dour wurde am 1. Oktober 1959 in Dakar, Senegal, geboren. Als ältester Sohn einer Familie mit 9 Kindern wuchs er im Stadtteil Médina bei seinem Vater Elimane N'dour (Arbeiter) und seiner Mutter Sokhna Mboup (Griotte) auf. Schon in jungen Jahren bevorzugte er die Musik gegenüber der Schule, woraufhin sein Vater, resigniert, ihn am Institut für Kunst in Dakar anmeldete. 
1979 brachte Youssou N'dour mit seiner Gruppe L'Étoile de Dakar einen neuen Tanz namens „Ventilateur“ heraus, der in den Clubs der senegalesischen Hauptstadt für Furore sorgte, und er wurde von diesem Moment an zum unbestrittenen neuen Botschafter der senegalesischen Musik. 
Mit 24 Jahren machte sich Youssou auf, Europa zu erobern. In Paris eröffnete er das Konzert von Jacques Higelin beim Festival du Printemps de Bourges und verbrachte einen Monat in Bercy in Begleitung von Mory Kanté. 1987 eröffnete er die Show von Peter Gabriel im Madison Square Garden in New York. Im darauffolgenden Jahr nahm er an der weltweiten Amnesty International-Tournee „Human Rights Now“ teil. Durch den Umgang mit all diesen international renommierten Stars, insbesondere Sting, Peter Gabriel, Paul Simon oder Tracy Chapman, gelangte der „Kleine Prinz von Dakar“ in die erste Liga und wurde nach diesem Abenteuer zu einem Weltstar. Sein Welthit „7 Seconds“ mit Neneh Cherry festigte seinen internationalen Ruf.

2007 wurde Youssou N'dour vom Magazin Times zu einer der 100 einflussreichsten Persönlichkeiten der Welt gewählt. 2011 veröffentlichte er ein Album „Dakar Kingston“ als Hommage an Bob Marley.

Youssou N'dour wurde im April 2012 zum Minister für Kultur und Tourismus Senegals ernannt. Heute ist er Ministerberater beim Präsidenten der Republik und nimmt die Tourneen wieder auf, sobald es ihm möglich ist...

Videos zum (Wieder)entdecken

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