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Bühnenregisseur

Willy Decker

Über

Geboren 1950 in Pulheim, Deutschland, studierte Willy Decker zunächst Violine, bevor er Philosophie, Theater, Musik und Gesang an der Hochschule für Musik Köln studierte. Er wurde als Assistenzregisseur am Theater Essen engagiert und anschließend an der Kölner Oper, wo er die Gelegenheit hatte, mit etablierten Regisseuren wie Hans Neugebauer, Harry Kupfer, Jean-Pierre Ponnelle und Michael Hampe zusammenzuarbeiten. 1986 wurde er zum Chefregisseur in Köln ernannt.

Internationale Anerkennung erlangte er durch die Inszenierung erfolgreicher Uraufführungen wie Hans Werners Pollicino in Montepulciano, Antonio Bibalos Macbeth in Oslo und Aribert Reimanns Das Schloß in Berlin im Jahr 1991.

Sein Debüt bei den Salzburger Festspielen gab er 2004 mit Korngolds Die tote Stadt. 2005 folgte eine vielbeachtete Neuproduktion von La Traviata mit Anna Netrebko und Rolando Villazón in den Hauptrollen, eine Produktion, die als Referenz gilt und eine weitere erfolgreiche Zusammenarbeit mit seinem langjährigen Ausstatter Wolfgang Gussman darstellt. Er war außerdem bei Il Maggio Musicale Fiorentino und dem Drottningholm Festival in Schweden beteiligt.

2008 wurde er künstlerischer Leiter des Ruhrtriennale Festivals, das er 2009 mit einer denkwürdigen Produktion von Schoenbergs Moses und Aron eröffnete und 2011 mit einer Inszenierung von Wagners Tristan und Isolde abschloss.

Er hat an bedeutenden Opernhäusern wie der Wiener Staatsoper, der Opéra de Paris, dem Royal Opera House Covent Garden sowie an Opernhäusern in Chicago, Brüssel, Amsterdam, Genf, Madrid, Barcelona und weiteren produziert.

Seine Inszenierungen sind sehr gefragt. Für die Spielzeit 2012/2013 sind La Traviata an der Metropolitan Opera und der Nederlandse Opera Amsterdam, Peter Grimes an der New National Opera Tokio sowie Der Fliegende Holländer am Teatro Regio in Turin geplant. Seine Produktion von Don Carlo ist ebenfalls am Wilki Warschau vorgesehen.

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