Foto von Willard White
Bassbariton

Willard White

10. Oktober 1946 - Kingston, Jamaika

Über

Einer der beliebtesten und vielseitigsten Opernstars der letzten 40 Jahre, Sir Willard Whites illustre Karriere führte ihn zu den renommiertesten Opernhäusern und Konzertsälen weltweit, wo er mit Dirigenten, Regisseuren und Orchestern von höchstem Rang zusammenarbeitete.

Zu den Höhepunkten dieser Saison zählen Klingsor in Parsifal an der Royal Opera House, Covent Garden; die Rolle des Priesters in der Uraufführung von Jörg Widmanns Babylon an der Bayerischen Staatsoper; Méphistophélès in La Damnation de Faust mit der Opera de Rouen; Hercules in Alceste am Teatro Real; Timur in einer Konzertaufführung von Turandot mit der Scottish Opera; sowie eine neue Produktion von Benvenuto Cellini für die English National Opera. Zukünftige Engagements umfassen den Commendatore in Don Giovanni an der La Monnaie, Rückkehr an die Royal Opera House, das Festival d’Aix en Provence und die Opéra de Lyon sowie La Damnation de Faust in Verbier und mit dem Cleveland Orchestra unter Charles Dutoit.

Willard White wurde in Jamaika geboren, wo er seine musikalische Ausbildung an der Jamaican School of Music begann und anschließend an der Juilliard School in New York fortsetzte. Seit seinem Operndebüt bei der New York City Opera im Jahr 1974 singt er regelmäßig an der Royal Opera, Covent Garden, der Metropolitan Opera in New York, der English National Opera, der San Francisco Opera, den Opernhäusern in München, Amsterdam, Berlin, Brüssel, Genf, Hamburg, Los Angeles, Madrid, Paris sowie bei den Festivals in Glyndebourne, Aix-en-Provence und Salzburg. 1989 verkörperte White die Rolle des Othello in Trevor Nunns Produktion für die Royal Shakespeare Company, neben Sir Ian McKellen als Iago und Imogen Stubbs als Desdemona.

Zu den jüngeren Engagements zählen Trinity Moses in einer neuen Produktion von Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny am Teatro Real in Madrid und anschließend am Bolschoi-Theater; Bluebeard’s Castle mit dem Los Angeles Philharmonic Orchestra (Salonen); Pelléas et Mélisande an der Metropolitan Opera in New York; From the House of the Dead an der Deutschen Staatsoper Berlin; La Damnation de Faust beim Tanglewood Festival; Fidelio an der Royal Opera House, Covent Garden; A Midsummer Night’s Dream mit der English National Opera sowie beim White Nights Festival in St. Petersburg, eine Konzertaufführung von Pelléas et Mélisande (Dutoit) beim Verbier Festival, sowie Rezitale in ganz Europa, darunter Aufführungen seines Programms „Robeson Re-Explored“.

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