
Stephan Genz
Über den Künstler
Geboren 1973 in Erfurt, ist Stephan Genz ein international anerkannter deutscher Bariton, der insbesondere für seine Exzellenz im Liedrepertoire bekannt ist.
Nach seiner ersten musikalischen Ausbildung als Chorsänger im Thomanerchor Leipzig setzte er sein Gesangsstudium bei Hans-Joachim Beyer am Konservatorium Leipzig, Mitsuko Shirai und Hartmut Höll am Konservatorium Karlsruhe und später bei Dietrich Fischer-Dieskau und Elisabeth Schwarzkopf fort.
Seine Bekanntheit erlangte er durch den Gewinn prestigeträchtiger Wettbewerbe wie dem Internationalen Johannes-Brahms-Wettbewerb in Hamburg (1994) und dem Internationalen Hugo-Wolf-Wettbewerb in Stuttgart (1994).
1998 wurde Stephan Genz mit dem „Brahms-Preis“ von Schleswig-Holstein ausgezeichnet, und im Jahr 2000 wählten ihn die belgischen Musikkritiker zum „Young Artist of the Year“.
Seitdem trat er an führenden Opernhäusern auf, darunter die Berliner Staatsoper, die Hamburger Staatsoper, Paris (Bastille, Théâtre des Champs-Élysées, Châtelet), Teatro alla Scala Mailand, Grand Théâtre de Genève, Semperoper Dresden, Teatro La Fenice Venedig, Bolschoi Moskau, Straßburg, Köln sowie bei den Festivals von Aix-en-Provence und Baden-Baden. Er arbeitete mit Dirigenten wie Myung-Whun Chung, Gerd Albrecht, Daniel Harding, Philippe Herreweghe, Thomas Hengelbrock, Gustav Kuhn, Sigiswald Kuijken, René Jacobs, Jesús López-Cobos, Fabio Luisi, Georges Prêtre, Bruno Bartoletti, Kent Nagano, Jeffrey Tate, Giuseppe Sinopoli, Kurt Masur, Eliahu Inbal, Mario Venzago, Lothar Zagrosek, Edo de Waart und Nikolaus Harnoncourt zusammen.