
Stella Grigorian
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Über
Stella Grigorian eröffnete die Saison 2012/13 in der hochgelobten Damiano Michieletto-Produktion von Puccinis Il Trittico am Theater an der Wien. Im Februar 2013 tritt sie in der Titelrolle von Bizets Carmen (Regie: David McVicar) an der Königlichen Dänischen Oper Kopenhagen auf, gefolgt von Wagners Magdalene in Meistersinger von Nürnberg unter der Leitung von Sebastian Weigle beim Frühlingsfestival 2013 in Tokio. Später singt sie Meg Page und Emilia in Verdis Falstaff und Otello unter der Leitung von Zubin Mehta in Tel Aviv. Im Sommer 2013 wird Stella Grigorian eingeladen, mehrere Klavierrezitale mit Natalie Dessay in Frankreich und beim Verbier Festival zu singen, gefolgt von Orchestergastspielen ebenfalls mit Natalie Dessay und Stéphane Degout. Im September 2013 tritt sie beim Verdi-Festival Brünn in einer Verdi-Operngala und in Verdis Messa da Requiem auf. Stella Grigorian eröffnet die Saison 2013/14 als Adalgisa in einer neuen Produktion von Bellinis Norma an der Opéra de Toulon.
Die Saison 2011/12 führte Stella Grigorian nach Wien, wo sie in zwei Produktionen am Theater an der Wien engagiert war: Sie sang in der Uraufführung von Lera Auerbachs Gogol unter der Leitung von Vladimir Fedosejew und sang die Partie der Gertrude in einer neuen Produktion von Hamlet (Regie: Olivier Py), dirigiert von Marc Minkowski. In der Saison 2010/11 gehörten zu den herausragendsten Engagements der Mezzosopranistin die Orlowsky in einer neuen Produktion von Die Fledermaus an der Deutschen Staatsoper Berlin und Brangäne in der Fura dels Baus-Produktion von Tristan und Isolde an der Opéra National de Lyon unter der Leitung von Kirill Petrenko.
Ihre wichtigsten Gastauftritte führten sie an das Gran Teatro del Liceu in Barcelona (Meistersinger von Nürnberg/Claus Guth), nach Lissabon (Medea/Lawrence Foster), an die Hamburgische Staatsoper (Carmen), zum Salzburger Festspiel (Die tote Stadt), zur Oper Zürich (Die Walküre/Franz Welser-Möst), zum Aalto-Theater in Essen (Italiana in Algeri), zum Theater an der Wien (Katya Kabanova/Kirill Petrenko und Médée/Fabio Luisi), zur New Israeli Opera (Faust/Omer Meir Wellber), zum New National Theatre Tokyo (Carmen), zur Oper Graz (Werther), zur Philharmonie St. Petersburg (Mozarts Requiem) und zum Wiener Konzerthaus für Dukas' Ariane et Barbe-Bleue, Hindemiths Mathis der Maler und Mahlers 8. Symphonie unter der Leitung von Bertrand de Billy. Beim Bregenzer Festspiel trat sie in Mahlers 2. Symphonie unter der Leitung von Kirill Petrenko auf. Weitere Konzerte führten sie nach Florenz mit Zubin Mehta und nach Basel mit Fabio Luisi. Sie nahm eine CD mit dem Titel I am suddenly Spanish auf, mit Liedern von Obradors, Glinka, Tschaikowsky, Schostakowitsch, Bizet, Ravel, Delibes, Massenet, Rossini und Donizetti, begleitet von Helmut Deutsch.
Im Jahr 2006 debütierte sie an der Oper Frankfurt als Nerone in Händels Agrippina und blieb dem Opernhaus eng verbunden, wo sie Sesto in La clemenza di Tito (Regie: Christoph Loy), Cenerentola, Polina in Pique Dame, Medea in Cavallis Giasone, Cherubino in Le Nozze di Figaro, Melibea in Il viaggio a Reims, Fenena in Nabucco, Siebel in Faust und Sélysette in Ariane et Barbe-Bleue sang.
1998 führte ihr erstes professionelles Engagement sie direkt an die Wiener Staatsoper, wo sie bis Juni 2006 Mitglied des Ensembles blieb. Schnell entwickelte sie sich zu Hauptrollen wie Rosina in Il barbiere di Siviglia, Isabella in Italiana in Algeri (mit Marco Armiliato), Zerlina in Don Giovanni, Despina in Così fan tutte, Marcellina in Le nozze di Figaro (mit Riccardo Muti und Seiji Ozawa), Pierotto in Linda di Chamounix, Meg Page in Falstaff (mit Fabio Luisi), Antigone in Enescus Oedipe und Stéphano in Roméo et Juliette.
Geboren in Tiflis/Georgien. Gesangsstudium an der Musikakademie in Tiflis (mit Auszeichnung abgeschlossen) und am Wiener Konservatorium; außerdem Sprachstudien (Master-Abschluss in Französisch und Spanisch).