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Orchester

Schlesisches Philharmonisches Sinfonieorchester

Über

Das Schlesische Philharmonische Symphonieorchester arbeitet ununterbrochen seit 1945. Die Philharmonie gab ihr erstes Konzert in diesem Jahr am 26. Mai. Unter der Leitung von Jan Niwiński und Faustin Kulczycki führten sie Werke polnischer Komponisten auf – Fryderyk Chopin, Stanisław Moniuszko, Mieczysław Karłowicz, Zygmunt Noskowski, Ludomir Różycki und Faustin Kulczycki. Das Orchester wurde während des Konzerts von der Sopranistin Irena Lewińska begleitet.

In den folgenden Jahren hatten unter anderem folgende Personen die Positionen der künstlerischen Leiter der Schlesischen Philharmonie und Dirigenten des Symphonieorchesters inne: Witold Krzemieński, Stanisław Skrowaczewski, Karol Stryja, Krzysztof Missona, Zdzisław Szostak, Czesław Płaczek, Jerzy Salwarowski und Mirosław Jacek Błaszczyk. Derzeit ist Yaroslav Shemet künstlerischer Leiter und Dirigent des Symphonieorchesters.

Gäste am Dirigentenpult in Katowice waren Meister wie: Leopold Stokowski, Carlo Zecchi, Herman Abendroth, Eugene Ormandy, George Szell, Zubin Mehta, Herbert Blomstedt, Helmut Koch, Kurt Masur und Genadij Rozhdestvenskij, sowie von den Polen – Witold Rowicki, Stanisław Wisłocki, Bohdan Wodiczko, Jan Krenz, Kazimierz Kord, Antoni Wit, Jacek Kaspszyk, Jerzy Maksymiuk, Tadeusz Strugała und Antoni Wit.

Weltbekannte Solisten spielten mit dem Orchester. Zu den ausländischen Gästen zählen: Victoria de los Angeles, Isaac Stern, Emil Gilels, Svyatoslav Richter, Dawid und Igor Oistrach, Ruggiero Ricci, Magda Tagliaferro, Ida Haendel, Louis Kentner, Fou Ts’ong, Daniel Szafran, Maurizio Pollini, Bella Dawidowicz, Emanuel Ax, Garrick Ohlsson, Nikita Magaloff, Eugene Indjić, Tibor Varga, Elena Obraztsowa, Montserrat Caballé, Gwyneth Jones, Agnes Baltsa, Jose Carreras und Giuseppe di Stefano.

Unter den polnischen Musikern, die wir auf der Bühne der Schlesischen Philharmonie begrüßen durften, waren: Raul Koczalski, Witold Małcużyński, Halina Czerny-Stefańska, Regina Smendzianka, Józef Stompel, Andrzej Jasiński, Władysław Kędra, Adam Harasiewicz, Piotr Paleczny, Henryk Szeryng, Elżbieta Chojnacka, Wanda Wiłkomirska, Konstanty Andrzej Kulka, Kaja Danczowska, Roman Lasocki, Piotr Pławner, Stefania Woytowicz, Krystyna Szostek-Radkowa, Barbara Zagórzanka, Stefania Toczyska, Ewa Podleś, Urszula Kryger, Teresa Żylis-Gara, Bogdan Paprocki, Zdzisława Donat, Andrzej Hiolski, Wiesław Ochman, Ryszard Karczykowski, Wojciech Drabowicz, Romuald Tesarowicz sowie Tadeusz Żmudziński und Krystian Zimerman.

Festivals

Von Beginn ihrer Tätigkeit an hat das Schlesische Philharmonische Symphonieorchester an vielen polnischen und ausländischen Musikfestivals teilgenommen. Es ist ständig präsent, unter anderem beim Internationalen Festival für zeitgenössische Musik „Warszawska Jesień“, dem Internationalen Festival für Oratorien- und Kantatenmusik „Wratislavia Cantans“ sowie dem Festival „Musik im alten Krakau“. Zu den ausländischen Festivals, bei denen es zu Gast war, zählen unter anderem La Chaise Dieu, Sion-Valais, Prag, Ruse, Lucca, Halle, Kiel, Ostrava, Wien, Linz, Berlin, Lissabon, Mariánské Lázně, Brünn, Warna, Athen, Taipeh und Barcelona.

Uraufführungen

Das Schlesische Philharmonische Symphonieorchester gab über 80 Welturaufführungen. Darunter befanden sich Werke von Komponisten wie: Henryk Mikołaj Górecki, Krzysztof Penderecki, Wojciech Kilar, Tadeusz Baird, Andrzej Dobrowolski, Aleksander Glinkowski, Jan Wincenty Hawel, Eugeniusz Knapik, Aleksander Lasoń, Aleksander Nowak und Józef Świder.

Auslandstournee

Die erste Auslandstournee unternahm das Orchester im Mai 1958 mit zwei Konzerten im damaligen Tschechoslowakei (Ostrava und Karviná). Seitdem hat das Ensemble über 200 Auslandstourneen unternommen und Konzerte in ganz Europa sowie in Japan, Taiwan und Südkorea gegeben.

Aufnahmen

Die Diskografie des Symphonieorchesters umfasst über 40 Aufnahmen für polnische und internationale Labels. Ein großer phono­graphischer Erfolg der Schlesischen Philharmonie und Karol Stryja war die Aufnahme aller symphonischen, vokal-orchestralen und Kantaten-Oratorienwerke von Karol Szymanowski für die Firma „Marco Polo – NAXOS“, darunter das Stabat Mater und die Oper „König Roger“. Das Album mit Werken von George Gershwin unter der Leitung von Jerzy Salwarowski erhielt den „Gold“-Status. In den letzten Jahren hat das Symphonieorchester unter anderem „Schlesische Rhapsodie“ von Jan A. P. Kaczmarek sowie Werke von Henryk Mikołaj Górecki aufgenommen: „Sanctus Adalbertus“ op. 71 (für den Fryderyk nominiert), „Beatus Vir“ op. 38, „Concerto-Cantata“ op. 65 und „Canticum Graduum“ op. 27.

Videos zum (Wieder)entdecken

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