
Sergei Babayan
© Marco Borggreve
Über
Gelobt für seine emotionale Intensität, kühne Energie und bemerkenswerte Feinheit der Klangfarben, bringt Sergei Babayan ein tiefes Verständnis und einen reichen Erfahrungsschatz in ein vielfältiges Repertoire von Bach bis Lutosławski ein.
Babayan tritt mit den weltweit führenden Orchestern auf, darunter das London Symphony Orchestra, das Cleveland Orchestra, das Mariinsky Theatre Orchestra, das Warsaw Philharmonic Orchestra, das BBC Scottish Symphony Orchestra, das Orchestre National de Lille, das Detroit Symphony Orchestra, das Baltimore Symphony Orchestra und die New World Symphony. Zu den jüngsten Höhepunkten zählen Auftritte mit den Rotterdam Philharmonic und Mariinsky Orchestern unter Gergiev sowie mit der Camerata Israel in Tel Aviv. Babayan gab sein BBC Proms-Debüt im Jahr 2015 und spielte die Klavierkonzerte Nr. 2 und 5 von Prokofjew mit dem London Symphony Orchestra und Gergiev.
Babayan hat mit Dirigenten wie Yuri Temirkanov, Neeme Järvi, Hans Graf, David Robertson, Tugan Sokhiev und Kazimierz Kord zusammengearbeitet, unter anderen. Seit 2006 tritt Babayan mehrfach mit Valery Gergiev auf, unter anderem beim Internationalen Festival „Stars of the White Nights“, dem Salzburger Festspiel, dem Moskauer Osterfestival, im Barbican mit dem London Symphony Orchestra, im Mariinsky Theater, im Großen Saal des Moskauer Konservatoriums, im Théâtre des Champs-Elysées in Paris und beim Rotterdam Philharmonic-Gergiev Festival, wo Babayan Künstler in Residenz war.
Zu den jüngsten und kommenden Höhepunkten seiner Rezitale zählen Auftritte beim Edinburgh International Festival, dem Verbier Festival, der Celebrity Series of Boston, dem Mariinsky Theatre, Bad Kissingen, dem Lugano Festival und dem Klavier-Festival Ruhr, die beiden letzten zusammen mit Martha Argerich. In den letzten Spielzeiten umfasste Babayans Terminplan Rezitale in Veranstaltungsorten wie der Salle Gaveau in Paris, der Carnegie Hall, der Severance Hall in Cleveland, dem Herkulessaal München, der Liederhalle Stuttgart, dem Berliner Konzerthaus, dem Rudolfinum-Dvorak-Saal in Prag, dem Mariinsky Theatre und der Victoria Hall in Genf.
Geboren in Armenien in eine musikalische Familie, begann Babayan sein Studium bei Georgy Saradjev und setzte es am Moskauer Konservatorium bei Mikhail Pletnev, Vera Gornostayeva und Lev Naumov fort. Nach seiner ersten Reise außerhalb der UdSSR im Jahr 1989 gewann er nacheinander erste Preise bei mehreren bedeutenden internationalen Wettbewerben, darunter der Robert Casadesus International Piano Competition (umbenannt in Cleveland International Piano Competition), der Hamamatsu Piano Competition und dem Scottish International Piano Competition.