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Altistin

Sara Mingardo

2. März 1961 - Venedig

Über

Sara Mingardo studierte bei Franco Ghitti am Benedetto Marcello Konservatorium in ihrer Heimatstadt Venedig und schloss ihre Ausbildung an der Accademia Chigiana in Siena ab.

Ihre Karriere begann 1987, als sie den Concorso Toti dal Monte gewann und im selben Jahr ihr Bühnendebüt als Fidalma in einer Produktion von Cimarosas Il matrimonio segreto in Avezzano gab. Kurz darauf trat sie auf den großen Bühnen Italiens und Europas auf, unter anderem beim Salzburger Festspiel und beim Festival d’Aix-en-Provence.

Mit ihrem warmen, dunklen Timbre und ihrem resonanten tieferen Register gehört Mingardo zur seltenen Gattung der echten Altstimme und gilt als ideale Interpretin der Werke von Monteverdi, Händel, Gluck, Mozart, Rossini und Berlioz. Eine bedeutende Rolle in ihrer Karriere spielt die Alte Musik, die sie häufig mit Ensembles aufführt, die sich der historisch informierten Aufführungspraxis widmen, sowie mit Dirigenten wie Rinaldo Alessandrini, John Eliot Gardiner, Emmanuelle Haïm, Marc Minkowski, Roger Norrington, Christophe Rousset und Jordi Savall. Sie konzertiert auch mit traditionellen Symphonieorchestern, darunter die Berliner Philharmoniker, die Londoner und Bostoner Symphonieorchester sowie das Orchestre National de France.

Sie pflegt eine enge Zusammenarbeit mit Claudio Abbado, mit dem sie an seinem Pergolesi-Zyklus arbeitete und auch Mozarts Requiem aufnahm. Zu ihren jüngsten Auftritten zählen der Monteverdi-Zyklus von Robert Wilson an der Scala in Mailand; außerdem sang sie Mahlers Achte Symphonie unter Antonio Pappano in Rom und trat in Vivaldis Farnace mit Diego Fasoli im Concertgebouw in Amsterdam auf.

Im Jahr 2009 ehrte die italienische Musik-Kritikervereinigung Sara Mingardo mit dem Premio Abbiati. Sie hat eine Professur für Barockgesang an der Accademia Nazionale di Santa Cecilia inne.

Lesen Sie ihre Biografie auf der Website des Lucerne Festivals.

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