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Dirigent
Violine

Salvatore Accardo

26. September 1941 - Turin

Über

Salvatore Accardo gab 1954 im Alter von 13 Jahren sein Debüt mit Paganini Capricci. 1956 gewann Accardo den Genfer Wettbewerb und wurde 1958 der erste Gewinner des Paganini-Wettbewerbs in Genua.

Salvatore Accardo absolvierte das Musikkonservatorium San Pietro a Majella in Neapel. Sein Repertoire reicht von der Zeit vor Bach bis nach Berg; Komponisten wie Sciarrino, Donatoni, Piston, Piazzolla und Xenakis haben für ihn geschrieben. Accardo spielt regelmäßig mit führenden Orchestern und Dirigenten, gibt erfolgreiche Recitals und widmet sich besonders der Kammermusik (1992 gründete er das Accardo-Quartett). Von 1972 bis 1977 leitete er das italienische Kammerorchester I Musici. 1986 gründete er zusammen mit Giuranna, Filippini und Petracchi die Walter Stauffer Akademie in Cremona, wo sie regelmäßig Meisterkurse geben. 1971 gründete er die Settimane Musicali Internazionali in Neapel und das Cremona String Festival. Ebenfalls 1986 gründete er das Kammerorchester Italiens. 1987 gab er sein Debüt als Dirigent beim Rossini Opera Festival in Pesaro. Accardo verfügt über eine umfangreiche Diskografie bei Philips, DGG, EMI, Sony Classical, Foné, Dynamic, Warner-Fonit und nahm 1999 die sechs Paganini-Konzerte mit dem Orchestra da Camera Italiana für EMI Classics erneut auf. Kürzlich remasterte Foné die kompletten Mozart-Werke für Violine auf 13 CDs unter Verwendung hochwertiger Ventiltechnik. Accardo wurde mit dem Premio Abbiati von den italienischen Kritikern ausgezeichnet, und Italiens höchste Auszeichnung, der Cavaliere di Gran Croce, wurde ihm 1982 vom Präsidenten Italiens verliehen. 1996 ernannte ihn das Pekinger Konservatorium zum „ehrenwertesten Professor“. 1999 erhielt er den Orden „Commandeur dans l'ordre du mérite culturel“, die höchste Auszeichnung des Fürstentums Monaco, und 2001 wurde ihm der prestigeträchtige „Una Vita per la Musica“-Preis verliehen. Accardo besitzt zwei Stradivari-Geigen: die Hart ex Francescatti von 1727 und die Firebird ex Saint-Exupéry von 1718.

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