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Klarinette

Paul Meyer

5. März 1965 - Mulhouse (Frankreich)

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Über

Einer der außergewöhnlichsten Klarinettisten der Welt, hat Paul Meyer in den letzten Jahren auch eine umfangreiche Karriere als Dirigent aufgebaut. Er hat unter anderem das Seoul Philharmonic, das Kopenhagener Philharmonische Orchester, das Orchestre Philharmonique de Radio France, das Ensemble Orchestral de Paris, das Orchestre Philharmonique de Nice, das Orchestre Philharmonique de Strasbourg, das Münchner Kammerorchester, das Stuttgarter Kammerorchester, das English Chamber Orchestra, das Scottish Chamber Orchestra, das Genfer Kammerorchester, das Orchestra Sinfonica di Milano G.Verdi, das Orchestra di Padova e del Veneto, Sinfonia Varsovia, die Belgrader Philharmoniker, das Bilbao Symphony und das Taipei Symphony Orchestra dirigiert. Er tourte mit dem Prager Kammerorchester durch Frankreich und mit den Archi Italiana durch Italien. In der Saison 2004/05 dirigierte er das Orchestre Philharmonique de Radio France mit Michel Portal als Solisten, das Orchestre National d’Ile de France, das Orchestre Philharmonique de Nice sowie das Scottish Chamber Orchestra mit Emmanuel Pahud als Solisten auf Tournee in Schottland und Deutschland.

Als Klarinettist trat er mit großen Orchestern in Europa, den USA, dem Fernen Osten und Australien auf, darunter: Royal Concertgebouw Amsterdam, BBC Philharmonic, NHK Symphony, Seoul Philharmonic, Tokyo Philharmonic, Berlin Symphony, Dresden Philharmonic, Hamburg und Hannover NDR Orchester, Gustav Mahler Kammerorchester, Sinfonia Varsovia, Münchner, Stuttgarter, Zürcher Kammerorchester, Scottish und English Chamber Orchestras, Orchestre National de France, Philharmonique de Radio France, Orchestre de Paris, Bordeaux, Lille, Monte-Carlo, Nice, Strasbourg, Toulouse Orchester, Orchestre de la Suisse Romande unter Dirigenten wie Myung-Whun Chung, Günther Herbig, Esa-Pekka Salonen, Sir Yehudi Menuhin, Marek Janowski, Michael Gielen, Hans Graf, Dennis Russell Davies, John Nelson, Kent Nagano, Emmanuel Krivine, Sylvain Cambreling, Luciano Berio, Ulf Schirmer, Heinrich Schiff, Michael Schonwandt, David Zinman.

Paul Meyer verfügt über ein breites Repertoire, das die wichtigsten zeitgenössischen Werke für Klarinette umfasst (Pierre Boulez, Morton Gould, Hans-Werner Henze, Gerd Kuhr, …). Krysztof Penderecki komponierte für ihn ein Konzert, das beim Bad Kissingen Festival mit der Sinfonia Varsovia unter der Leitung des Komponisten uraufgeführt wurde. Luciano Berio widmete ihm ein Klarinettenkonzert – Alternatim – das in Europa und den USA uraufgeführt wurde. Er gab auch die Uraufführung von Michael Jarrells Konzert für Klarinette mit dem Orchestre de Paris und Sylvain Cambreling. In dieser Saison gibt er die Uraufführung von Jean-Louis Agobets Konzert für 3 Klarinetten, Quigan Chens Konzert mit dem Philharmonischen Orchester Straßburg sowie mit dem Shanghaier Philharmonischen Orchester unter Muhai Tang und J.P. Goudes Stück mit dem Bretagne Orchester.

In der Kammermusik spielt Paul Meyer mit Myung-Whun Chung, Renaud und Gautier Capuçon, Gérard Caussé, François-René Duchable, Michel Dalberto, Maria João Pires, Jean-Yves Thibaudet, Gidon Kremer, Yuri Bashmet, Pamela Frank, Yo-Yo Ma, Emanuel Ax, Barbara Hendricks, Nathalie Dessay, Mstislav Rostropovich, Heinrich Schiff, Tabea Zimmermann, Jian Wang und Emmanuel Pahud sowie mit den Streichquartetten Carmina, Cleveland, Emerson, Hagen, Melos, Vogler, Ysaye, Lindsay und Takacs. Er hatte die Ehre, mit Jean-Pierre Rampal und Isaac Stern zu spielen.

Paul Meyer hat Werke von Mozart, Weber, Copland, Busoni, Krommer, Pleyel, Brahms, Schumann, Bernstein, Arnold, Piazzolla, Poulenc für Denon, CBS, Erato, Sony, EMI, BMG, DGG aufgenommen. Seine Aufnahmen erhielten zahlreiche Preise (Diapason d’Or, Choc du Monde de la Musique, Stern des Monats Fonoforum, französische Victoires de la Musique 99). Kürzlich erschienen: Astor Piazzollas Concerto para Quintetto mit Gidon Kremer (Nonesuch), Poulenc Kammermusik (BMG), Messiaens Quatuor pour la fin du temps mit Myung-Whun Chung, Gil Shaham, Jian Wang (DGG), Brahms-Recital mit Eric Le Sage (BMG), Kammermusik mit Emmanuel Pahud und Eric Le Sage sowie seine ersten Aufnahmen als Dirigent mit dem Orchestra di Padova e del Veneto und Jean-Marc Luisada (BMG) mit Mozart und Haydn. Gerade erschienen: Mozarts Klarinettenkonzert mit dem Ensemble Orchestral de Paris und John Nelson (Virgin Classics).

Paul Meyer wurde 1965 in Mulhouse (Frankreich) geboren. Nach seinem Debüt im Alter von 13 Jahren mit dem Orchestre Symphonique du Rhin studierte er am Pariser Konservatorium und an der Musikhochschule Basel. Gewinner des französischen Wettbewerbs für junge Musiker 1982 und der renommierten USA Young Concert Artists Auditions 1984, gab er Debütkonzerte in New York und traf dort den legendären Benny Goodman, dessen Einfluss und Freundschaft eine wichtige Rolle in Paul Meyers Karriere und Leben spielten.

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