Foto von Pablo Heras-Casado
Dirigent

Pablo Heras-Casado

21. November 1977 - Granada

© Felix Broede

Über

Pablo Heras-Casado genießt eine ungewöhnlich vielfältige Dirigentenkarriere, die das große symphonische und opernhafte Repertoire, historisch informierte Aufführungspraxis und avantgardistische zeitgenössische Partituren umfasst. Im Jahr 2011 wurde er zum Chefdirigenten des Orchestra of St. Luke’s in New York ernannt, womit eine vierjährige Amtszeit begann, die eine jährliche Konzertsaison in der Carnegie Hall einschloss.

In der Saison 2013/14 debütiert Heras-Casado bei den New Yorker Philharmonikern, dem Philadelphia Orchestra, dem London Symphony Orchestra, dem Philharmonia Orchestra und dem Gewandhausorchester Leipzig – sowie an der Metropolitan Opera, wo er Verdis Rigoletto dirigiert. Er kehrt mit dem Orchestra of St. Luke’s zur Carnegie Hall und zum Caramoor Festival zurück und dirigiert Beethovens 9. Sinfonie bei den Neujahrskonzerten der Staatskapelle Berlin. Weitere Höhepunkte sind Rückkehrauftritte mit dem San Francisco Symphony, den Münchner Philharmonikern, dem Royal Concertgebouw Orchestra, dem Rotterdam Philharmonic Orchestra und dem Ensemble intercontemporain. Außerdem tourt er mit dem Freiburger Barockorchester und dirigiert Gastspiele bei einer Reihe von Konzert- und Opernaufführungen im Mariinsky-Theater.

In den vergangenen Spielzeiten trat der spanische Dirigent bei wichtigen Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Los Angeles Philharmonic, den Symphonieorchestern von Boston und Chicago sowie dem Cleveland Orchestra auf. Er wurde zudem erneut vom Mahler Chamber Orchestra, dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia, dem Spanischen Nationalorchester und dem Teatro Real in Madrid eingeladen. In den Spielzeiten 2012/13 gab er sein Debüt an der Deutschen Oper Berlin und der Oper Frankfurt, während 2012 sein Debüt bei den Salzburger Festspielen stattfand.

Im September 2013 veröffentlichte harmonia mundi Heras-Casados Aufnahme der Sinfonien Nr. 3 & 4 von Schubert mit dem Freiburger Barockorchester. Ein zweites Album mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, das Mendelssohns 2. Sinfonie, Lobgesang, enthält, folgt 2014. Unterdessen hat die Archiv Produktion von Deutsche Grammophon – die Heras-Casado kürzlich als „Archiv-Botschafter“ willkommen hieß – ein Album angekündigt, das dem legendären Kastratensänger Farinelli gewidmet ist. Im Herbst 2013 erschien zudem eine CD bei Sony mit Plácido Domingo in Bariton-Arien von Giuseppe Verdi, begleitet vom Orquestra de la Comunitat Valenciana unter der Leitung von Heras-Casado.

Auch für seine Arbeit mit zeitgenössischer Musik ist Heras-Casado anerkannt; er ist Preisträger des Dirigentenforums des Lucerne Festivals 2007. Im Sommer 2013 kehrte er auf persönliche Einladung von Pierre Boulez zum dritten Mal zurück, um die Akademie des Festivals mit zu leiten.

Heras-Casado ist Träger der Medalla de Honor der Rodriguez Acosta Stiftung und wurde im Februar 2012 mit der Goldenen Verdienstmedaille des Rates von Granada, seiner Heimatstadt, ausgezeichnet, deren Ehrenbotschafter er ebenfalls ist. Seine DVD-Aufnahme von Kurt Weills Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny aus dem Teatro Real aus dem Jahr 2011 erhielt den Diapason d’Or.

www.pabloherascasado.com

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