
Nobuko Imai
18. März 1943 - Tokio (Japan)
© Marco Borggreve
Über den Künstler
Eine der größten Bratschistinnen ihrer Generation, Nobuko Imai, studierte Bratsche an der Toho School of Music in Japan, ihrem Heimatland, bevor sie ihr Studium an der Yale University und anschließend an der Juilliard School in den USA fortsetzte.
Als Preisträgerin erster Preise bei den Wettbewerben in München, Genf und Suntory war sie viele Jahre Mitglied des Vermeer Quartetts. Sie ist auch eine sehr gefragte Lehrerin, unterrichtet regelmäßig an den Konservatorien in Amsterdam und Genf und gibt Meisterkurse. Sie hat mehr als vierzig Aufnahmen für Firmen wie BIS, Chandos, EMI, Hyperion, Philips und Sony Classical gemacht.
Sie hat mit großen Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, dem Royal Concertgebouw Orchestra, dem London Symphony Orchestra, den BBC-Orchestern, dem Orchestre Philharmonique de Radio France sowie den Symphonieorchestern von Boston und Chicago zusammengearbeitet. Sie kehrt regelmäßig nach Japan zurück; sie ist künstlerische Beraterin des jährlichen „Viola Space“ im Casal Hall sowie des Casals Hall Ensembles. Als Kammermusikerin hat sie mit Ronald Brautigam, Gidon Kremer, Yo-Yo Ma, Midori, der Akkordeonistin Mie Miki, Itzhak Perlman, András Schiff, Isaac Stern und Pinchas Zukerman konzertiert. Sie ist außerdem Mitglied des Michelangelo Streichquartetts, das sie zusammen mit Mihaela Martin, Stephan Picard und Frans Helmerson gegründet hat. Sie wird regelmäßig sowohl als Künstlerin in Verbier als auch als Lehrerin der Verbier Festival Academy eingeladen.