
Nikolaj Szeps-Znaider
© Julien Mignot
Über
Nikolaj Znaider ist einer der führenden Geiger der Gegenwart und verbindet eine Solistenkarriere auf höchstem Niveau mit einer wachsenden Dirigentenkarriere. Als wunderbar vielseitiger Musiker hat Znaider in den letzten Spielzeiten seine Qualitäten als Dirigent unter Beweis gestellt und wird zunehmend von vielen der weltweit führenden Orchester nachgefragt.
Znaider ist Principal Guest Conductor des Mariinsky Orchesters in St. Petersburg, wo er in dieser Saison neben sinfonischen Konzerten Produktionen von Così fan tutte und Don Giovanni dirigieren wird. Ab der Saison 15/16 wird Znaider mit dem Mariinsky Orchester eine eigene Abonnementreihe pro Saison haben.
Er ist regelmäßiger Gastdirigent bei Orchestern wie den Münchner Philharmonikern, dem City of Birmingham Symphony Orchestra, dem Pittsburgh Symphony Orchestra, dem Orchestre Philharmonique de Radio France, dem Hallé Orchestra und dem Schwedischen Kammerorchester, bei dem er als Principal Guest Conductor tätig war. Nach einem sehr erfolgreichen Debüt mit dem Cleveland Orchestra in der letzten Saison wurde Znaider eingeladen, für einen zweiwöchigen Aufenthalt zurückzukehren, in dem er sowohl das Orchester dirigieren als auch Konzerte spielen wird, die von Welser-Möst geleitet werden. Die Saison 2014/2015 umfasst Dirigate und Solistenauftritte mit der Staatskapelle Dresden bei den Osterfestspielen Salzburg sowie sein Dirigierdebüt beim NDR Hamburg. Znaider pflegt eine ganz besondere Beziehung zum London Symphony Orchestra, das Orchester, das er jede Saison dirigiert.
In der letzten Saison war Znaider Artist in Residence beim Konzerthausorchester Berlin, wo er zwei sinfonische Programme dirigierte und in Recitals, Kammermusik und Konzerten auftrat. In der Saison 12/13 war er Resident Artist beim London Symphony Orchestra, spielte Konzerte und dirigierte groß angelegte sinfonische Programme in London und auf Tournee.
Als Solist tritt Znaider weiterhin regelmäßig mit den weltweit führenden Orchestern auf. Höhepunkte der kommenden Saison sind Auftritte mit den Wiener Philharmonikern, dem Bayerischen Rundfunk und dem Cleveland Orchestra unter Franz Welser-Möst, eine Rückkehr zum Los Angeles Philharmonic mit Andrey Boreyko sowie die Staatskapelle Dresden mit Christian Thielemann. Darüber hinaus unternimmt Znaider Europatourneen sowohl mit dem SWR Sinfonieorchester unter Stéphane Denève als auch mit dem Wiener Symphonieorchester unter Philippe Jordan sowie eine Welttournee mit dem Gewandhausorchester und Ricardo Chailly, mit Auftritten in Leipzig, Wien, Houston, Washington, Boston und New York. In Recitals und Kammermusik ist Znaider in allen großen Konzertsälen weltweit aufgetreten.
Zu den Aufnahmehöhepunkten der letzten Jahre zählen sein Elgar-Violinkonzert in h-Moll, Op. 61 mit dem verstorbenen Sir Colin Davis und der Staatskapelle Dresden, preisgekrönte Aufnahmen von Brahms’ Violinkonzert in D-Dur, Op. 77 und Korngolds Violinkonzert in D-Dur, Op. 35 mit den Wiener Philharmonikern und Valery Gergiev, Beethovens Violinkonzert in D-Dur, Op. 61 und Mendelssohns Violinkonzert in e-Moll, Op. 64 mit Zubin Mehta und dem Israel Philharmonic sowie Prokofjews Violinkonzert Nr. 2 in g-Moll, Op. 63 zusammen mit Glazunovs Violinkonzert in a-Moll, Op. 82 mit Mariss Jansons und dem Bayerischen Rundfunk. Außerdem hat er die kompletten Werke für Violine und Klavier von Johannes Brahms mit Yefim Bronfman aufgenommen.