
Nathalia Romanenko
© Emmanuel Galante
Über den Künstler
Nathalia Romanenko widmete sich der Musik bereits in sehr jungen Jahren. Mit 5 Jahren wurde sie an der nationalen Musikschule Kiew für Hochbegabte aufgenommen. Sie hat mehrere internationale Preise gewonnen: Internationaler Klavierwettbewerb Citta di Pinerolo (Italien, 1995); Missouri Southern International Piano Competition (USA, 1996); Internationaler Klavierwettbewerb Sergue Prokofiev (Ukraine, 1997); Internationaler Klavierwettbewerb de Musique Vianna da Motta de Macao (China, 1999); Internationaler Klavierwettbewerb Brest (Frankreich, 2002)...
1999 kam Nathalia Romanenko nach Paris, um ihr Studium fortzusetzen. Sie studierte bei Olivier Gardon und Jacques Rouvier und gewann 2001 den ersten Preis des Konservatoriums von Paris.
Als Begleiterin am Konservatorium von Paris möchte Nathalia Romanenko diesen Beruf zu seinem früheren Glanz zurückführen und in den Vordergrund stellen. In einem Interview, das sie dem Magazin La lettre du musician gab, zitierte sie Alfred Brendel und Daniel Barenboim. Doch „sich mit allen Komponisten wohlfühlend und besonders mit der erstaunlichen russischen Musik und Liszt“ (La Marseillaise, 26.10.2003) widmet sie den Großteil ihrer Zeit ihren Konzerten.
2003, zum 300. Jahrestag der Stadt St. Petersburg, gab sie ein Konzert für die offiziellen Delegationen der russischen und französischen Staaten im Cheremetieff-Palast. Die Presse war begeistert. 2005 spielte sie auf Wunsch von Iouri Bashmet im Teatro La Fenice in Venedig. Im selben Jahr traf sie auch den Cellisten Mstislav Rostropovich, der nach dem Anhören von ihr bestätigte, dass „sie eine neue Wanda Landowska ist!“. Er bat sie auch, seine Begleiterin bei seinem Cellowettbewerb in Paris zu sein.
2007 unternahm Nathalia Romanenko eine Konzertreise durch Mittelamerika, organisiert von der Alliance Française und Culturesfrance. Die Tageszeitung La Nacion schrieb am 26. Februar 2007: „Nathalia Romanenko zeigt beeindruckende Fähigkeiten und eine einzigartige Symbiose mit ihrem Klavier“. Und El diario de Hoy: „Noch jung, hat Nathalia Romanenko nicht nur eine großartige Vergangenheit, sondern auch eine großartige Zukunft.“
2009 nahm Nathalia Romanenko das 5. Konzert von Anton Rubinstein mit dem Orchestre national de Cannes (PACA) und dessen Dirigenten Philippe Bender auf. 2010 eröffnete sie das Jahr Frankreich – Russland am Moskauer Konservatorium im prestigeträchtigen Tschaikowski-Saal mit der Aufführung des 5. Konzerts für Klavier und Orchester von Saint-Saëns unter der Leitung von Jean-François Heisser.
Sie gründete auch die Vereinigung Extraordinaria Classica, um unbekannte und vergessene Komponisten zu fördern.