
Michel Béroff
9. Mai 1950 - Épinal, Frankreich
© Thierry Cohen
Über den Künstler
Michel Béroff beginnt sein Klavierstudium am Konservatorium von Nancy, wo er 1962 den 1.sten Preis und 1963 den Exzellenzpreis erhält. Anschließend besucht er die Klassen von Yvonne Loriod und Pierre Sancan am Pariser Konservatorium (CNSM). 1966 wird ihm der 1.ste Preis des CNSM verliehen, und 1967 zeichnet er sich erneut aus, indem er den 1.sten Preis des ersten internationalen Olivier-Messiaen-Klavierwettbewerbs in Royan gewinnt.
Er wird einer der bedeutendsten Interpreten der Werke von Olivier Messiaen. Sein Repertoire umfasst außerdem zahlreiche Werke von Beethoven, Bartók, Brahms, Debussy, Mozart, Mussorgsky, Prokofiev, Schubert, Strawinsky und Schumann.
1967 gibt er sein Recital-Debüt in Paris und beginnt dann eine glänzende Karriere, die ihn unter der Leitung so renommierter Dirigenten wie Claudio Abbado, Daniel Barenboim, Leonard Bernstein, Pierre Boulez, Charles Dutoit, Christoph Eschenbach, Kurt Masur, Seiji Ozawa, André Previn, Mstislaw Rostropowitsch, Michael Tilson Thomas und vielen anderen auftreten lässt. Er tritt auch gemeinsam mit bekannten Musikern wie Pierre Amoyal, Martha Argerich, Jean-Philippe Collard, Augustin Dumay, Lynn Harrell und Barbara Hendricks auf.
Er gibt Konzerte auf der ganzen Welt und tourt in Japan, England, Spanien, Frankreich, Griechenland, den USA, Deutschland, den Niederlanden, Schweden, Finnland, Portugal, Brasilien und Korea. 2006 filmt ihn das japanische Fernsehen bei der Durchführung von fünfzehn Meisterkursen zur französischen Musik.
Michel Béroff hat zahlreiche Werke von Liszt, Prokofiev, Strawinsky, Bartók, Brahms, Debussy, Messiaen, Schumann und Schubert aufgenommen. Er ist seit mehr als zwanzig Jahren exklusiver Künstler bei EMI und nimmt auch für Deutsche Grammophon und Denon auf.
Neben seiner Karriere als Solist ist Michel Béroff auch Dirigent und unterrichtet seit 1989 am CNSM. Außerdem lehrt er seit 1994 an der Musikhochschule Freiburg in Deutschland.