
Marianne Beate Kielland
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Über
Die norwegische Mezzosopranistin Marianne Beate Kielland studierte an der Norwegischen Staatlichen Musikakademie in Oslo. Ihr erstes großes internationales Engagement war als Mitglied des Solistenensembles an der Staatsoper Hannover. Seitdem hat sie eine florierende internationale Karriere aufgebaut, in der sie sich gleichermaßen in Oratorien, Rezitalen, Konzerten, Oper und zeitgenössischem Musiktheater zu Hause fühlt.
Sie hat mit Dirigenten wie Shalev Ad-El, Rinaldo Alessandrini, Giancarlo Andretta, Fabio Biondi, Fabio Bonizzoni, Frans Brüggen, Fredrik Burstedt, Pierre Cao, Aaron Edward Carpenè, Harry Christophers, Christophe Coin, Thomas Dausgaard, Peter Dijkstra, John Helmer Fiore, Gottfried von der Goltz, Eivind Gullberg Jensen, Philippe Herreweghe, Manfred Honeck, René Jacobs, Robert King, Vincent de Kort, Nicholas Kraemer, Nicolas Krüger, Andrew Manze, Michael McCarthy, Marc Minkowski, Emilio Moreno, Lars Ulrik Mortensen, Philip Picket, Hans-Christoph Rademann, Vasily Petrenko, Ari Rasilainen, Daniel Reuss, Joshua Rifkin, Helmut Rilling, Mats Rondin, Christophe Rousset, Sébastien Rouland, Jukka-Pekka Saraste, Federico Maria Sardelli, Jordi Savall, Etienne Siebens, Andreas Spering, Christoph Spering, Philipp von Steinaecker, Masaaki Suzuki, Thomas Søndergård, Peter Szilvay, Robin Ticciati, Jos van Immerseel, Bruno Weil und Michael A. Willens zusammengearbeitet.
Marianne Beate Kielland ist eine vielbeachtete Konzertsängerin und tritt regelmäßig in großen Konzertsälen und bei Festivals in ganz Europa, Nordamerika, Südamerika und Asien auf. Sie hat ein ungewöhnlich umfangreiches Konzertrepertoire aufgebaut, das Musik von den frühen Werken des 17. Jahrhunderts von Monteverdi über Couperin, Bach, Händel, Vivaldi, Gluck, Haydn, Mozart, Beethoven, Mendelssohn, Brahms, Berlioz, Wagner, Dvořák, Elgar, Mahler, Schönberg, Berg, Weill, Berio bis hin zu zeitgenössischen Werken von Cage, Stockhausen und Ratkje umfasst.
Opernauftritte auf der Bühne und in Konzerten umfassen Messaggiera und Proserpina in Monteverdis L'Orfeo in Oslo, die Titelrolle in Vivaldis Juditha Triumphans in Santiago de Compostela, Fernando in Attilio Ariostis La Fede nei tradimenti in Siena und Montpellier, Hamor in Händels Jephta sowie Adalgiso in Scarlattis Carlo, Re d'Allemagna in Stavanger, Ercole in Caldaras Il più bel nome in Lleida (Spanien) und Aronne in Francesco Nicolò Fagos Il Faraone Sommerso in Sevilla, Ourense, Tui, Santiago de Compostela, La Coruña, Lugo, Cuenca (alle in Spanien), Krakau und Salzburg.
Sie hat mehr als 40 CD-Aufnahmen von Oratorien, Opern, Kantaten und „Liedern“ von Bach, Händel, Vivaldi, Caldara, Scarlatti, Beethoven, Schumann, Mussorgsky, Martin, Chausson, Korngold, von Suppé, Schönberg, Webern, Berg und Sigurd Islandsmoen gemacht. 2012 wurde sie für einen GRAMMY Award in der Kategorie Best Classical Vocal Solo für das Album Veslemøy Synsk nominiert, das Werke der Komponisten Edvard Grieg und Olav Anton Thommesen enthält.
Highlights im Jahr 2012 waren unter anderem Apollo in Händels Terpsichore in Versailles, Sablé und Halle mit Les Talens Lyriques, Brahms’ Alt-Rhapsodie an der Norwegischen Nationaloper, Anitra in Griegs Peer Gynt in Köln, Essen und Dortmund mit dem Mahler Chamber Orchestra, Bachs Messias in h-Moll in Madrid mit Le Concert des Nations, Mahlers Symphonie Nr. 8 mit dem Oslo Philharmonic Orchestra, Pergolesis Salve Regina und Arien von Vivaldi mit Europa Galante, Bachs Matthäus-Passion in Paris, Lyon, Lorient und Vézelay mit Les Talens Lyriques, Berlioz’ Les nuits d’été mit dem Kristiansand Symphony Orchestra, Händels Messias mit dem Iceland Symphony Orchestra, Fernando in Ariostis La Fede nei tradimenti in Krakau mit Europa Galante, Beethovens Missa Solemnis mit dem Swedish Chamber Orchestra, Duruflés Requiem mit dem Norwegian Radio Orchestra sowie Konzerte mit Wagners Wesendonck-Liedern, Elgars The Music Makers, Haydns Missa Cellensis und Mahlers Rückert-Liedern in verschiedenen norwegischen Städten.
Engagements im Jahr 2013 umfassten Apollo in Händels Terpsichore in Brüssel, Malta und Caen mit Les Talens Lyriques, Arien von Purcell und Mahler in Oslo mit dem Norwegian Radio Orchestra, Mahlers Das Lied von der Erde mit dem Helsingborg Symphony Orchestra, Pergolesis Stabat Mater in Köln mit dem Cologne Chamber Orchestra, Mozarts Davide penitente in Gent und Antwerpen mit dem Royal Flemish Philharmonic, Beethovens Symphonie Nr. 9 in Oslo mit dem Oslo Philharmonic Orchestra sowie in Örebro mit dem Swedish Chamber Orchestra, Konzerte in Bordeaux, Fontfroide und Utrecht mit Le Concert des Nations, Händels Dixit Dominus und Bachs Magnificat in La Chaise Dieu und Rheingau mit The King’s Consort, Monteverdis Il Combattimento di Tancredi e Clorinda in Budapest mit dem Budapest Festival Orchestra, Händels Messiah in Barcelona und Palma de Mallorca mit der Orquestra Barroca Catalana, Mozarts Requiem in Tokio, Sapporo und Saitama mit dem Bach Collegium Japan sowie in Bergen mit dem Bergen Philharmonic Orchestra, Bachs Messias in h-Moll in Aldersbach und Blaibach mit Das Neue Orchester, Verdis Requiem mit dem Trondheim Symphony Orchestra, Mendelssohns Ein Sommernachtstraum mit dem Norwegian Radio Orchestra sowie Konzerte mit Mahlers Das Lied von der Erde, Kindertotenlieder und Rückert-Liedern, Elgars Sea Pictures und Bachs Matthäus-Passion in verschiedenen norwegischen Städten. Sie unternahm außerdem eine umfangreiche Tournee mit dem Liederzyklus Veslemøy Synsk von Edvard Grieg/Olav Anton Thommesen.
Das Jahr 2014 umfasste bisher Bachs Matthäus-Passion mit dem Cologne Chamber Orchestra, Haydns Arianna a Naxos mit dem Budapest Festival Orchestra, Mozarts Requiem und Messe in c-Moll in Stockholm, Bachs Messias in h-Moll mit dem Gothenburg Symphony Orchestra sowie Konzerte in Barcelona mit Le Concert des Nations.