Foto von Magdalena Kožená
Mezzosopran

Magdalena Kožená

26. Mai 1973

© Mathias Botor / DG

Über

Magdalena Kožená wurde in Brünn geboren, studierte am Konservatorium Brünn und bei Eva Blahová am College of Performing Arts in Bratislava. Sie wurde mit mehreren bedeutenden Preisen sowohl in der Tschechischen Republik als auch international ausgezeichnet, was im Jahr 1995 im 6. Internationalen Mozart-Wettbewerb in Salzburg gipfelte.

Sie ist eine exklusive Künstlerin bei Deutsche Grammophon, für die sie gerade Lettere Amorose veröffentlicht hat. Ihre erste Solo-Recital-CD mit Werken von Dvořák, Janáček und Martinů gewann 2001 den Gramophone Solo Vocal Award. Zu ihren jüngsten Aufnahmen mit DG gehören Mozart-, Gluck- und Mysliveček-Arien mit der Prager Philharmonie und Michel Swierczewski; französische Arien mit dem Mahler Chamber Orchestra und Minkowski; Glucks Paride ed Elena mit dem Gabrieli Consort und McCreesh; eine vielbeachtete CD mit Kantaten von Mitgliedern der Bach-Familie (Lamento) mit Musica Antiqua Köln und Reinhard Goebel, ein Mozart-Album mit dem Orchestra of the Age of Enlightenment und Sir Simon Rattle, eine Händel-CD und eine Vivaldi-CD mit dem Venice Baroque und Andrea Marcon sowie eine Recital-CD mit Malcolm Martineau Songs my Mother taught me. Die jüngste Veröffentlichung Lettere Amorose ist ein Album mit früher italienischer und spanischer Barockmusik mit dem Ensemble Private Musicke. Sie wurde 2004 zur Künstlerin des Jahres bei den Gramophone Awards gekürt und erhielt 2009 einen Gramophone Award für ihre Aufnahme der Julietta-Fragmente von Bohuslav Martinů mit Sir Charles Mackerras und dem Tschechischen Philharmonie-Orchester.

Magdalena Kožená ist als bedeutende Konzert- und Recital-Künstlerin fest etabliert. Ihre Recital-Auftritte führten sie nach London, Paris, Brüssel, Berlin, Amsterdam, Wien, Hamburg, Lissabon, Prag, Kopenhagen, Tokio, San Francisco sowie in die Alice Tully Hall und Carnegie Hall in New York. Sie trat auch bei den Festivals in München, Salzburg, Luzern, Schwarzenberg Schubertiade, Aldeburgh und Edinburgh auf. Zu ihren Pianisten zählen Daniel Barenboim, Yefim Bronfman, Malcolm Martineau, András Schiff und Dame Mitsuko Uchida.

Zu ihren Konzertauftritten zählen die Berliner Philharmoniker, das Orchestra of the Age of Enlightenment, das Rotterdam Philharmonic und das Philadelphia Orchestra mit Sir Simon Rattle; das Royal Concertgebouw Orchestra mit Mariss Jansons, das Lucerne Festival Orchestra mit Claudio Abbado, das Tschechische Philharmonie-Orchester, das Chamber Orchestra of Europe und das Scottish Chamber Orchestra mit Sir Charles Mackerras und Robin Ticciati, die Wiener Philharmoniker mit Daniel Harding und Sir Simon Rattle; die Accademia Santa Cecilia mit Myung-Whun Chung und das Simon Bolivar Youth Orchestra von Venezuela mit Gustavo Dudamel.

Opernengagements umfassten Octavian in Der Rosenkavalier, Mélisande in Pelléas et Mélisande und Lazuli in L’Étoile an der Deutschen Staatsoper Berlin; Glucks Orphée mit Gardiner in Paris; Nerone (L’Incoronazione di Poppea) mit Minkowski in Wien; Mélisande in Paris mit Bernard Haitink und Marc Minkowski; Cherubino in Aix-en-Provence und München; Sesto (Giulio Cesare) in Amsterdam. Bei den Salzburger Festspielen spielte sie Rollen wie Carmen mit Rattle, Zerlina (Don Giovanni) mit Harnoncourt, Idamante mit Norrington und Rattle sowie Dorabella mit Rattle. An der Metropolitan Opera sang sie Mélisande mit Rattle, Varvara (Katja Kabanova) mit Belohlavek sowie Cherubino, Dorabella und Idamante mit Levine, und an der Royal Opera House Covent Garden verkörperte sie die Titelrolle in La Cenerentola.

Im Jahr 2003 wurde ihr vom französischen Staat der Titel Chevalier de l’Ordre des Arts et des Lettres verliehen.

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