
Lucy Crowe
© Marco Borggreve
Über
Lucy Crowe, geboren in Staffordshire, etabliert sich schnell als eine der führenden lyrischen Sopranistinnen ihrer Generation. Sie studierte an der Royal Academy of Music. Im Jahr 2002 erhielt sie die Royal Overseas Gold Medal und gewann 2005 den zweiten Preis bei den Kathleen Ferrier Awards.
Zu ihren Konzertengagements zählen Mozarts Requiem mit dem Philadelphia Orchestra unter Yannick Nézet-Séguin; ein Lully/Purcell/Rameau-Programm mit dem CBSO unter Emmanuelle Haïm; Haydns Schöpfung und Jahreszeiten mit dem Monteverdi Choir und Orchestra unter Sir John Eliot Gardiner in der Salle Pleyel, Paris, und der Carnegie Hall, New York; Elijah unter Yannick Nézet-Séguin mit dem Scottish Chamber Orchestra; Messiah mit dem English Concert unter Trevor Pinnock; Il Ritorno di Tobias mit dem Orchestra of the Age of Enlightenment unter Sir Roger Norrington, Alexander’s Feast unter Richard Egarr mit dem Scottish Chamber Orchestra; Auftritte mit dem English Concert unter Andrew Manze und Laurence Cummings; The Sixteen unter Harry Christophers; der City of London Sinfonia unter Richard Hickox und Trevor Pinnock; eine Europatournee mit dem English Concert; Mozarts Exsultate, Jubilate mit dem Scottish Chamber Orchestra unter Mackerras; Acis and Galatea mit dem Gabrieli Consort unter Paul McCreesh in Zagreb und im Concertgebouw Amsterdam; Dido and Aeneas mit dem Orchestra of the Age of Enlightenment unter Richard Egarr im Barbican und bei den BBC Proms; Messiah unter Trevor Pinnock in Kanada, Harry Christophers in Japan und Sir David Willcocks in der Royal Albert Hall; Gounods Messe Solennelle in St Sulpice unter Sir David Willcocks; Mendelssohns Elijah mit dem King’s Consort in Birmingham, London, Spanien und Luzern; und Mozarts Requiem unter Christophers beim Mostly Mozart Festival im Barbican.
Beim Aldeburgh Festival sang sie Acis and Galatea (Galatea) unter Richard Egarr, Brittens Praise we Great Men mit dem City of Birmingham Symphony Orchestra unter Sakari Oramo und Mendelssohns Lobgesang unter Paul Daniel. Beim Edinburgh Festival sang sie Israel in Egypt unter Emmanuel Haim. Ihr Debüt beim Salzburger Festival gab sie im Sommer 2010 mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin unter Ingo Metzmacher und ihr Debüt beim Mostly Mozart Festival New York unter Ivan Fischer im Sommer 2011.
Lucy gab Liederabende bei den Festivals in Brighton, Belfast, Norfolk und Norwich, in Londons St Martin-in-the-Fields, im Chelsea Arts Club, der National Portrait Gallery und der Wigmore Hall.
In dieser Saison gab Lucy ihr US-Operndebüt mit großem Kritikerlob als Iole (Hercules) bei der Chicago Lyric Opera. Ihr Debüt am Royal Opera House, Covent Garden, gab sie als Belinda in Dido and Æneas. Weitere Opernengagements umfassen Sophie (Der Rosenkavalier) am Royal Opera House, der Bayerischen Staatsoper München, der Deutschen Oper Berlin und der Scottish Opera; Dorinda (Orlando) in Lille, Paris und Dijon Opera; Poppea in Agrippina und Drusilla in The Coronation of Poppea für ENO; Nanetta in Falstaff für Scottish Opera; Susanna in Le Nozze di Figaro und Il Re Pastore für Garsington Opera; Susanna und Michal in Händels Saul für Opera North sowie The Fairy Queen mit William Christie für das Glyndebourne Festival sowie in Paris und New York.
Zukünftige Engagements umfassen die Titelrolle in The Cunning Little Vixen für das Glyndebourne Festival, Susanna am Royal Opera House, Gilda an der Deutschen Oper Berlin, und sie wird ihr Debüt an der Metropolitan Opera, New York, geben.