
Lise de la Salle
8. Mai 1988 - Cherbourg.
© Marco Borggreve / naïve
Über
Lise de la Salle, geboren 1988, beginnt im Alter von 4 Jahren mit dem Klavierstudium. Sie gibt ihr erstes Konzert live bei Radio France, als sie erst 9 Jahre alt war, und debütiert im Alter von 13 Jahren mit Orchester im Klavierkonzert Nr. 2 von Beethoven.
Seit 2001 verfolgt sie eine beeindruckende internationale Karriere und tritt in den wichtigsten Konzertsälen Europas auf: der Berliner Philharmonie, der Hollywood Bowl in Los Angeles, dem Metropolitan Art Space in Tokio, dem Met Museum in New York, dem Concertgebouw in Amsterdam und dem Théâtre des Champs-Élysées in Paris. Sie arbeitet unter anderem mit den Dirigenten James Conlon, Fabio Luisi, Philippe Herreweghe, Charles Mackerras, Marek Janowski, Semyon Bychkov und Lawrence Foster zusammen.
In den Jahren 2009-2010 tritt sie im Musikverein in Wien, der Walt Disney Hall in Los Angeles, dem Konservatorium in Moskau, dem Théâtre du Châtelet in Paris und der Suntory Hall in Tokio auf.
Sie wird häufig eingeladen, mit dem Chicago Symphony Orchestra, dem London Philharmonic Orchestra, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, dem Los Angeles Philharmonic Orchestra, dem Moskauer Staatlichen Sinfonieorchester, dem Orchestre national de France, den Wiener Symphonikern und dem Tokyo Symphony Orchestra aufzutreten…
Ihre erste CD (Ravel, Rachmaninow), aufgenommen im Alter von 14 Jahren bei Naïve, markiert den Beginn ihrer Zusammenarbeit mit dem französischen Label. Ihr zweites Album (Bach, Liszt) wurde 2004 von Gramophone als „CD des Monats“ ausgezeichnet. 2007 nimmt sie zusammen mit Lawrence Foster und dem Gulbenkian Orchestra ein drittes Album auf, Concertos n° 1 (Schostakowitsch, Liszt, Prokofjew), das erneut von Gramophone als „CD des Monats“ ausgezeichnet wird. 2008 veröffentlicht sie ein neues Album (Mozart, Prokofjew), das eine DVD (Lise de la Salle, Majeure !) enthält, die von Jean-Philippe Perrot realisiert wurde und von Gramophone als „Editor’s Choice“ sowie von BBC Music Magazine als „BBC Music Magazine Choice“ ausgezeichnet wurde. 2010 nimmt sie das Klavierkonzert Nr. 2 von Chopin mit der Dresdner Staatskapelle und Fabio Luisi sowie die vier Balladen auf.
Zwischen 1998 und 2006 arbeitet sie mit Pascal Nemirovski und besucht Meisterkurse bei Bruno Rigutto am CNSMD in Paris. Madame Geneviève Joy-Dutilleux war ihre langjährige Mentorin.