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Klavier

Lars Vogt

8. September 1970 - Düren (Deutschland) — 5. September 2022 - Erlangen (Deutschland)

© Felix Broede

Über den Künstler

Lars Vogt hat sich schnell als einer der führenden Pianisten seiner Generation etabliert. Geboren 1970 in der deutschen Stadt Düren, wurde er erstmals öffentlich bekannt, als er 1990 den zweiten Preis beim Leeds International Piano Competition gewann, und hat seitdem bedeutende Konzert- und Rezitalauftritte in ganz Europa, Asien und Nordamerika gegeben.

Als EMI-Aufnahmekünstler hat Lars Vogt fünfzehn CDs für das Label aufgenommen. Dazu gehören Hindemiths Kammermusik Nr. 2 mit den Berliner Philharmonikern und Claudio Abbado sowie Schumann, Grieg und die ersten beiden Beethoven-Konzerte mit dem City of Birmingham Symphony Orchestra und Sir Simon Rattle, der ihn als „einen der außergewöhnlichsten Musiker aller Altersgruppen, mit denen ich das Glück hatte zusammenzuarbeiten“ bezeichnet hat. Vogt hat auch mehrere Solo- und Kammermusikaufnahmen für EMI gemacht. Im Frühjahr 2008 veröffentlichte er Aufnahmen von Solowerken Schuberts für Avi und Mozart-Konzerte mit dem Salzburger Mozarteumorchester und Ivor Bolton für Oehms.

Für die Saison 2003/04 wurde Lars Vogt zum ersten „Pianist in Residence“ der Berliner Philharmoniker ernannt, wo er vier Kammermusikprogramme mit Mitgliedern des Orchesters entwickelte und Beethoven 1 mit Sir Simon Rattle in Salzburg und Berlin aufführte. Weitere bedeutende Orchester der letzten drei Spielzeiten waren unter anderem das New York Philharmonic, Chicago Symphony, Boston Symphony, NHK Symphony, London Symphony, Royal Concertgebouw, Orchestre de Paris, Chamber Orchestra of Europe, Wiener Philharmoniker, Bayerisches Staatsorchester, Dresdner Staatskapelle und Santa Cecilia in Rom.

In der Saison 2008/09 spielte Lars Vogt Brahms bei den BBC Proms und Mozart beim Salzburger Festspiel. In Deutschland trat er zweimal mit den Berliner Philharmonikern auf und tourte mit der Tschechischen Philharmonie. Weitere Konzertengagements umfassten die Wiener Symphoniker, Münchner Philharmoniker, London Symphony, Philharmonia, Zürcher Tonhalle, Dänischen Rundfunk, Schwedischen Rundfunk und RAI Turin. In Asien spielte er mit dem Seoul Philharmonic und in Tokio und Peking mit dem Salzburger Mozarteum.

In dieser Saison kehrt Lars Vogt erneut zu den Berliner Philharmonikern unter Sir Simon Rattle zurück. Er eröffnet die Pariser Saison für das Orchestre Philharmonique de France mit deren Musikdirektor Myung-Whun Chung und tritt mit Thomas Quasthoff in Salzburg und Luzern im Rezital auf. Weitere Kammermusikauftritte führen ihn nach Rom, Philadelphia und New York, und in Nordamerika besucht er erneut das Los Angeles Philharmonic und das Toronto Symphony Orchestra. Im Januar 2010 ist Lars Vogt Gastkünstler bei der Mozartwoche in Salzburg, wo seine Konzerte Mozart-Konzerte mit den Wiener Philharmonikern und Christoph Eschenbach sowie mit dem Mahler Chamber Orchestra und Daniel Harding umfassen werden. Weitere Konzertengagements in dieser Saison beinhalten das Maggio Musicale in Florenz, das Philharmonia Orchestra, das Nationalorchester Spaniens, die Warschauer Philharmonie und die Rotterdamer Philharmonie.

Lars Vogt genießt hohes Ansehen als Rezitalist und Kammermusiker, und seine jüngsten Auftritte fanden in London, Paris, München, Madrid, Rom, Istanbul und New York statt. Im Juni 1998 gründete er sein eigenes Festival in Heimbach, Deutschland. Bekannt als „Spannungen“, wurde sein großer Erfolg durch die Veröffentlichung von zehn Live-Aufnahmen bei EMI dokumentiert. Er pflegt regelmäßige Partnerschaften mit Kollegen wie Christian Tetzlaff und arbeitet gelegentlich mit dem Schauspieler Klaus-Maria Brandauer und dem Komiker Konrad Beikircher zusammen. Außerdem hat er in Deutschland ein Bildungsprojekt namens „Rhapsody in School“ initiiert.

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