Foto von Kristine Opolais
Sopran

Kristine Opolais

12. November 1979

© Tatyana Vlasova

Über

Kristine Opolais ist heute eine der gefragtesten Sopranistinnen auf der internationalen Bühne und tritt an der Metropolitan Opera New York, der Wiener Staatsoper, der Deutschen Staatsoper Berlin, der Bayerischen Staatsoper, dem Teatro alla Scala und dem Royal Opera House Covent Garden auf. Sie arbeitet mit Dirigenten wie Daniel Barenboim, Antonio Pappano, Daniel Harding, Louis Langrée, Andris Nelsons, Marco Armiliato, Marc Minkowski, Fabio Luisi, Kirill Petrenko, Nicola Luisotti, Semyon Bychkov, Alain Altinoglu und Kazushi Ono zusammen. In der Saison 2016/17 setzt Opolais ihre bemerkenswerte Zusammenarbeit mit der Metropolitan Opera in drei Produktionen fort und kehrt zurück für Manon Lescaut (Eyre), an der Seite von Marcelo Álvarez, La bohème (Zeffirelli) und im Frühjahr 2017 betritt Opolais die Bühne in einer mit Spannung erwarteten Neuproduktion von Rusalka (Mary Zimmerman). Alle Titel werden in HD übertragen. Opolais pflegt diese enge Beziehung zum Met seit ihrem Debüt als Magda in La Rondine im Jahr 2013. Berühmt wurde sie 2014, als sie am Met Geschichte schrieb, indem sie innerhalb von 18 Stunden zwei Rollendebüts gab. Sie lieferte eine renommierte Vorstellung in Madama Butterfly und sprang am nächsten Tag für eine Matinee von La bohème ein, die zusätzlich weltweit im Kino übertragen wurde. Opolais begeisterte das Publikum weltweit, und die Aufführung erhielt breite kritische Anerkennung. Opolais setzt ihre Zusammenarbeit mit der Bayerischen Staatsoper fort. Diese enge Beziehung begann 2010, als Opolais ihr Debüt als Rusalka gab, das mit großem Beifall aufgenommen wurde. Seitdem trat Opolais in zahlreichen Rollen auf: Madama Butterfly, Manon Lescaut, Tatjana in Onegin, Amelia in Simon Boccanegra, Vitellia in Clemenza di Tito und zuletzt als Margherita in Boitos Mefistofele. In der kommenden Saison übernimmt Opolais erneut ihre Debütrolle als Rusalka im Haus. Darüber hinaus pflegt Opolais eine Zusammenarbeit mit dem Royal Opera House, wo sie sich besonders als „die führende Puccini-Sopranistin der Gegenwart“ (The Telegraph) etabliert hat und als Cio-Cio San, Floria Tosca und Manon Lescaut auftritt. Opolais war auch am Opernhaus Zürich als Jenůfa, am Teatro alla Scala in The Gambler und Pagliacci zu sehen und kehrt in dieser Saison an die Wiener Staatsoper in einer ihrer Paraderollen, Madama Butterfly, zurück. Bemerkenswert ist ihr Debüt mit den Berliner Philharmonikern in dieser Saison in „Tosca“ unter Sir Simon Rattle im Festspielhaus Baden-Baden und in der Philharmonie Berlin. In den letzten Spielzeiten umfassten Opolais’ Konzertauftritte Auftritte beim Salzburger Festspiel, den BBC Proms und dem Tanglewood Festival, wo sie eine regelmäßige Gastkünstlerin ist – in dieser Saison als Hauptattraktion in einem Konzert von Aida, einer Rolle, zu der Opolais allmählich zurückkehrt. Opolais trat mit dem Concertgebouworkest, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem WDR Sinfonieorchester Köln und der Filarmonica della Scala auf. Höhepunkte der Saison 2016/17 sind Opolais’ Debütauftritte mit dem Gewandhausorchester Leipzig in einem charakteristischen tschechischen Programm. Opolais kehrt auch in den Musikverein zurück, nach ihrem Debüt in der letzten Saison, sowie ins Konzerthaus Dortmund. Opolais ist auch sehr gefragt für Gala-Konzerte und unternimmt eine Baltikum-Tournee, ihre Rückkehr nach vier Jahren, mit Terminen in Lettland und Litauen. DVD-Aufnahmen umfassen die Royal Opera House-Produktion von Manon Lescaut, in der Opolais die Titelrolle an der Seite von Jonas Kaufmann singt, die Deutsche Staatsoper-Produktion von Prokofjews The Gambler unter der Leitung von Barenboim und Rusalka von der Bayerischen Staatsoper. CD-Aufnahmen umfassen Aufnahmen mit dem WDR Sinfonieorchester Köln von Suor Angelica, veröffentlicht bei Orfeo und für einen BBC Music Magazine Award nominiert, Simon Boccanegra beim Label Decca sowie eine Zusammenarbeit mit Jonas Kaufmann auf seiner Grammy-geehrten Puccini-CD bei Sony.

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