
Kristin Lewis
Über
Kristin Lewis, Sopran, ein lyrisch-spinto Sopran, der für ihre Interpretationen von Verdi-Heldinnen gelobt wird, stammt aus Little Rock, Arkansas/USA. Frau Lewis begann ihr Gesangsstudium an der University of Central Arkansas unter der Leitung von Dr. Martha Antolik. Nach dem Erwerb ihres Bachelor of Arts setzte sie ihr Masterstudium in Musik an der University of Tennessee bei Frau Kay Paschal und Herrn Andrew Wentzel fort. Ihre postgraduale Ausbildung wurde von Dr. Jonathan Retzlaff geleitet, bis sie nach Wien, Österreich, zog, wo sie derzeit lebt. Sie steht nun unter der Anleitung von Frau Carol Byers.
Als Empfängerin vieler Auszeichnungen wurde Frau Lewis 2012 mit dem Orazio Tosi Preis ausgezeichnet, der vom Club Lirica Parma am Geburtsort von Giuseppe Verdi verliehen wird. Frau Lewis wurde 2010 mit dem Artist of the Year Award des Savonlinna Opera Festival ausgezeichnet. Außerdem wurde sie 2010 von der Stiftung von Verona für die Arena als Empfängerin der begehrten „Oscars der Oper“ gewählt. Sie ist zweifache nationale Finalistin des Metropolitan Opera National Council Wettbewerbs. Sie war auch Finalistin des „XLVI Concours International de Chant de la Ville de Toulouse“, Gewinnerin des „Internationalen Gesangswettbewerbs Ferruccio Tagliavini“ und Gewinnerin des „Concorso Internazionale Di Musica Gian Battista Viotti“. Frau Lewis gewann außerdem den Opernpreis und den Publikumspreis beim „Concorso Internationale di Canto Debutto A Merano“. Neben ihren weiteren Erfolgen ist Frau Lewis sehr aktiv in der humanitären Arbeit. Kürzlich wurde sie zur Botschafterin des Roten Kreuzes in Wien, Österreich, ernannt. Sie unterstützt Animal Care Austria, eine Tierrettungsorganisation mit Sitz in Wien, Österreich.
Die Saison 2014-15 wird durch die Rückkehr von Frau Lewis an die Teatro alla Scala in Mailand, Italien, hervorgehoben, wo sie die Titelrolle in Verdis Aida mit Maestro Zubin Mehta am Pult singen wird. Sie wird auch von Maestro Mehta in der Bunka Kaikan Hall in Tokio, Japan, bei der Aufführung von Beethovens 9. Sinfonie geleitet. Weitere Höhepunkte sind ihre Rückkehr an das Teatro La Fenice in Venedig, Italien, um die Rolle der „Leonora“ in Verdis Il Trovatore zu singen, ihr Debüt an der Guangzhou Oper in China mit der Titelrolle in Verdis Aida sowie ihr Debüt als „Lucrezia“ in Verdis I Due Foscari am Teatro Municipale in Piacenza, Italien.
Während der Saison 2013-14 nahm Frau Lewis an der zweihundertjährigen Feier von Giuseppe Verdi teil. Sie sang die Titelrolle in Aida an der Wiener Staatsoper, der Staatsoper im Schillertheater Berlin, der Opéra Royal de Wallonie sowie am Teatro San Carlo in Neapel, Italien. Weitere erwartete Auftritte waren die Rollen der „Leonora“ in Verdis Il Trovatore an der Teatro alla Scala, „Mimi“ in Puccinis La Bohème mit dem Teatro La Fenice und „Nedda“ in Leoncavallos I Pagliacci am Königlichen Dänischen Theater und Teatro Regio in Parma, Italien.
Frau Lewis’ weitere hochgelobte Verdi-Rollen sind „Elisabetta“ in Don Carlo, „Medora“ in Il Corsaro und „Amelia“ in Un Ballo in Maschera. Ebenso vertraut mit verschiedenen Komponisten, wurde sie auch als Puccinis „Liu“ in Turandot, Mozarts „Donna Anna“ in Don Giovanni, Jake Heggies „Sister Rose“ in Dead Man Walking und „Maddalena“ in Giordanos Andrea Chénier vorgestellt.
Frau Lewis hat in so renommierten Häusern wie der Wiener Staatsoper, der Teatro alla Scala, der Opéra de Paris, der Berliner Staatsoper, der Arena di Verona, dem Teatro del Maggio Musicale Fiorentino, der Opera Orchestra New York in der Avery Fisher Hall im Lincoln Center, der Bayerischen Staatsoper, dem Mariinsky Theater, den Chorégies d'Orange, dem Königlichen Dänischen Theater, dem Teatro dell'Opera di Roma, dem Wiener Konzerthaus, dem Puccini Opernfestival in Torre del Lago, der Sächsischen Staatsoper Dresden, dem Teatro Regio di Parma, der Opéra de Nice, dem Teatro San Carlo in Neapel, Italien, dem Savonlinna Opera Festival, der Opéra National de Lyon, dem Teatro La Fenice in Venedig, Italien sowie auf den fernöstlichen Bühnen in Tokio, Japan, aufgetreten. Sie wurde von vielen berühmten Dirigenten geleitet, darunter Nicola Luisotti, Alain Altinoglu, Gianandrea Noseda, Riccardo Muti, Bruno Bartoletti, Philippe Jordan, Dan Ettinger, Zubin Mehta, Donald Runnicles, Donato Renzetti, Daniel Oren, Daniele Gatti, Daniele Callegari, Alberto Veronesi, Omer Wellber und Philippe Auguin.