
Kirill Troussov
7. März 1982 - Sankt Petersburg (Russland)
Über den Künstler
Kirill Troussov erlangte 2009 in Paris internationale Bekanntheit, als er für Gidon Kremer bei einem Auftritt mit dem Orchestre National de France unter der Leitung von Daniele Gatti im Théâtre des Champs-Élysées einsprang, der live von Radio France übertragen wurde. Die Reaktionen von Publikum und Kritikern waren gleichermaßen begeistert.
Er trat als Gast-Solist mit den Münchner Philharmonikern auf und spielte außerdem mit den Bamberger Symphonikern, der Staatskapelle Berlin, dem Leipziger Gewandhaus, dem Orchestre National de France, dem Radio-Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg, dem Orchestre de Paris sowie dem Maggio Musicale Fiorentino unter der Leitung von Dirigenten wie Sir Neville Marriner, Daniele Gatti, Jiri Belohlávek, David Stern, Christoph Poppen, Vladimir Spivakov, Mikko Frank und Louis Langrée.
Kirill Troussov ist regelmäßig als Solist und Kammermusiker beim Verbier Festival, dem Menuhin Festival in Gstaad, dem Schleswig-Holstein Musik Festival, den Ludwigsburger Schlossfestspielen und der Kronberg Academy engagiert, wo er auch Meisterkurse gibt. Als Kammermusiker arbeitete er mit Künstlern wie Yuri Bashmet, Mischa Maisky, Heinrich Schiff, Dmitri Sitkovetsky, Julian Rachlin, Sol Gabetta, Yuja Wang und Lawrence Power zusammen. Troussov trat in der Münchner Philharmonie und der Berliner Philharmonie, im Konzerthaus Berlin, im Wiesbadener Kurhaus, im Concertgebouw Amsterdam, im Théâtre du Châtelet, im Auditorium du Louvre, im Théâtre des Champs-Élysées, im De Doelen Rotterdam, im Palais des Beaux Arts Brüssel und auch im Auditorio Nacional de Música in Madrid auf.
Kirill Troussov gewann erste Preise bei den Violinwettbewerben Yehudi Menuhin, Oleg Kagan und Wienawski. Er wurde außerdem mit dem Davidoff-Preis beim Schleswig-Holstein Musik Festival, dem „Reuters-Stipendium“ beim Verbier Festival und dem Europäischen Kulturpreis „Pro-Europa“ ausgezeichnet.
Gemeinsam mit seiner Schwester, der Pianistin Alexandra Troussova, nahm EMI ihr Recital mit Werken von Brahms, Beethoven und Wienawski auf. Die CD erhielt zahlreiche Auszeichnungen von der internationalen Presse.
Geboren 1982 in St. Petersburg, erhielt Kirill Troussov im Alter von vier Jahren seine ersten Violinunterricht am Rimsky-Korsakov-Konservatorium. Sein Debüt gab er mit sechs Jahren in der St. Petersburger Philharmonie. Ein Jahr später wurde er eingeladen, mit dem Russischen Nationalorchester unter der Leitung von Arnold Katz in Moskau aufzutreten. Er studierte bei Zakhar Bron und Christoph Poppen. Seine künstlerische Laufbahn wurde von Mentoren wie Igor Oistrach und Lord Yehudi Menuhin begleitet.
Highlights der Saison 2009/10 von Troussov sind eine Deutschlandtournee mit dem Verbier Festival Orchestra, bei der er Shchedrins Konzert „Parlando“ aufführte, Konzerte mit dem Frankfurter Radio-Sinfonieorchester und dem Bochumer Symphonieorchester. Außerdem Auftritte im Auditorium du Louvre in Paris, in der Berliner Philharmonie und beim Ohrid Festival in Mazedonien, beim Istanbul Musikfestival sowie eine Rückkehr zum Verbier Festival.
Kirill Troussov spielt die Antonio Stradivari „Brodsky“ (1702), auf der Adolph Brodsky am 4. Dezember 1879 die Uraufführung von Tschaikowskys Violinkonzert gab.
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