
Joseph Kaiser
© Julie Artacho
Über
Joseph Kaiser wird vom Publikum für seine Klangschönheit, die Intelligenz seiner Programmgestaltung und sein angeborenes Gespür für Stil und Eleganz geschätzt. Er ist international anerkannt als einer der begabtesten Künstler seiner Generation und erfreut sich großer Erfolge in Oper, Oratorium und Konzert in ganz Nordamerika und Europa.
Der kanadische Tenor kehrt in dieser Saison an die Metropolitan Opera zurück, um die Rolle des Steva in Janáčeks Jenůfa unter der Leitung von David Robertson zu singen, sowie an die Wiener Staatsoper, um die Rolle des Matteo in Strauss’ Arabella unter der Leitung von Peter Schneider zu übernehmen. Ein dynamischer Konzertplan umfasst Aufführungen von Beethovens Neunter Symphonie mit Alan Gilbert und dem New York Philharmonic, mit Andris Nelsons und dem Boston Symphony Orchestra sowie mit Christoph Eschenbach und dem National Symphony Orchestra; Bernsteins A Quiet Place mit Kent Nagano und dem Orchestre symphonique de Montréal; Mahlers Das Lied von der Erde mit Michael Stern und dem Kansas City Symphony Orchestra; und Strawinskys Oedipus Rex mit Esa-Pekka Salonen und der Philharmonia im South Bank Centre in London.
Frühere Höhepunkte umfassen ein Debüt am Opernhaus Zürich in Martinůs Juliette unter der Regie von Andreas Homoki und der Leitung von Generalmusikdirektor Fabio Luisi; Auftritte an der Opéra national de Paris als Lensky in Eugene Onegin in einer Produktion von Willy Decker unter der Leitung von Vasily Petrenko sowie als Flamand in Strauss’ Capriccio in einer Produktion von Robert Carsen unter der Leitung von Musikdirektor Philippe Jordan; an der Royal Opera House, Covent Garden als Narraboth in einer neuen Produktion von Sir David McVicar von Salome unter der Leitung von Philippe Jordan (kommerziell auf DVD erhältlich) und eine Rückkehr als Tamino in Die Zauberflöte unter der Regie von Sir David McVicar und der Leitung von Sir Colin Davis; sowie an der Bayerischen Staatsoper in Jenůfa in der gefeierten Produktion von Barbara Frey unter der Leitung von Tomáš Hanus und als Don Ottavio in Don Giovanni unter der Leitung von Constantinos Carydis.
Zu den Opernrollen zählen auch die Titelrolle in Messagers Fortunio in einer neuen Produktion von Denis Podalydès an der Opéra Comique unter der Leitung von Louis Langrée sowie neue Produktionen beim Salzburger Festspielen von Händels Theodora unter der Regie von Christoph Loy und der Leitung von Ivor Bolton sowie von Eugene Onegin unter der Regie von Andrea Breth und der Leitung von Daniel Barenboim (beide Salzburger Produktionen sind kommerziell auf DVD erhältlich).
Kaisers zahlreiche Auftritte an der Metropolitan Opera umfassen die Titelrolle in Roméo et Juliette an der Seite von Anna Netrebko, Die Zauberflöte unter der Leitung von Kirill Petrenko, und Salome an der Seite von Karita Mattila, unter der Leitung von Patrick Summers, die international im The Met: Live in HD-Erlebnis übertragen wurden. Weitere Auftritte umfassen Capriccio mit Renée Fleming in einer Produktion von John Cox unter der Leitung von Sir Andrew Davis, Lysander in A Midsummer Night’s Dream unter der Leitung von James Conlon sowie Stephen Wadsworths meisterhafte Produktion von Rodelinda mit Harry Bicket am Dirigentenpult.
Zu den Konzert-Höhepunkten zählen Aufführungen von Beethovens Fidelio – in der Rolle des Florestan – unter der Leitung von Jérémie Rhorer mit Le Cercle de l’Harmonie, Schumanns Das Paradies und die Peri mit Sir Simon Rattle und dem Philadelphia Orchestra, Mendelssohns Die erste Walpurgisnacht mit dem Orchestra of St. Luke’s und Chefdirigent Pablo Heras-Casado in der Carnegie Hall, Mozarts Requiem mit dem Dallas Symphony Orchestra unter der Leitung von Musikdirektor Jaap Van Sweden, Bruckners Te Deum mit Daniel Barenboim und dem Orchester und Chor des Teatro alla Scala, Bruckners Messe Nr. 3 in f-Moll unter der Leitung von Marek Janowski mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin sowie Berlioz’ Requiem unter Marek Janowski mit den vereinten Kräften des Tonhalle-Orchesters Zürich und des Orchestre de la Suisse Romande sowie mit Donald Runnicles sowohl mit dem Atlanta Symphony Orchestra als auch den Berliner Philharmonikern.