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Dirigent

Josep Pons

© Igor Cortadellas

Über den Künstler

Josep Pons gilt als der führende spanische Dirigent seiner Generation und hat starke Beziehungen zum Gewandhausorchester Leipzig, Orchestre de Paris, Orchestre National du Capitole de Toulouse, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und dem BBC Symphony Orchestra aufgebaut – letzteres mit mehreren Auftritten bei den BBC Proms. 

Neben der Fortsetzung dieser Beziehungen wird Pons in der Saison 2017/18 zum BBC Symphony Orchestra, zur Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern, zum Orchestre National du Capitole de Toulouse und zur Sinfónica de Galicia zurückkehren. Außerdem wird er neue Kooperationen mit dem Tokyo Symphony Orchestra und dem Suzhou Symphony Orchestra sowie dem Festival Casals und dem Klavier-Festival Ruhr eingehen.

Als Musikdirektor des Gran Teatre del Liceu dirigiert er jede Saison eine Reihe von Produktionen in Barcelona, zuletzt Don Giovanni, Le Nozze di Figaro und Elektra. In dieser Saison wird er Opernaufführungen von Roméo et Juliette und Tristan und Isolde sowie mehrere Symphoniekonzerte geben. Zudem ist er Ehrenleiter des Orquesta Nacional de España, nachdem er zuvor neun Jahre lang deren Künstlerischer Leiter war und deren internationales Profil erheblich steigerte. In der vergangenen Saison wurde er außerdem zum Ehrenleiter des Orquesta Ciudad de Granada ernannt.

Josep Pons’ Diskografie umfasst über 50 CDs und DVDs, die überwiegend bei harmonia mundi und Deutsche Grammophon erschienen sind. Sie beinhaltet Aufnahmen von Falla und französischem Repertoire, die als Maßstäbe gelten und zahlreiche Auszeichnungen erhielten. Seine Aufnahme von Noches en los jardines de España mit Javier Perianes gewann einen Choc de la Musique, Melancolía mit Patricia Petibon erhielt eine Gramophone Editor's Choice, und seine Zusammenarbeit mit Tomatito brachte ihm einen Latin Grammy ein. Seine letzte Aufnahme von Berios Sinfonia und Mahlers/Berios 10 Frühe Lieder mit dem BBC Symphony Orchestra und Matthias Goerne gewann den BBC Music Award, Choc de la musique und Télérama Ffff Auszeichnungen und gehörte zu den 10 besten CDs des Jahres bei Presto Classical.

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