Foto von Jonas Kaufmann
Tenor

Jonas Kaufmann

10. Juli 1969 - München (Deutschland)

© Gregor Hohenberg / Sony Music

Über

Als „der größte Tenor der Welt“ vom The Telegraph gefeiert, hat Jonas Kaufmann über 70 Rollen in den führenden Opernhäusern der Welt gesungen. The New York Times beschrieb ihn als jemanden mit „klaren Spitzentönen, der Mischung aus Virilität und Zärtlichkeit in seinem Gesang“ und lobte seine „feine Musikalität“. Nicht nur ein großartiger vokaler Techniker, seine Auftritte werden auch für ihre dramatische Wirkung gelobt: „Er verkörpert jede Rolle mit einer solchen Hingabe, dass der Zuschauer denkt, dies sei das letzte Mal, dass er dieses Werk aufführt.“ (Telerama). Als einer der größten Interpreten des heutigen Liederrepertoires ist Kaufmann auch in Konzerten sehr gefragt. Seine Auftritte und Aufnahmen haben ihm zahlreiche Ehrungen und Auszeichnungen eingebracht, darunter elf ECHO/OPUS Klassik-Preise, „Sänger des Jahres“ von mehreren klassischen Musikmagazinen wie Opernwelt, Diapason und Musical America. Er wurde zum Chevalier de l’Ordre de l’Art et des Lettres ernannt und ist Mitglied des Bayerischen Maximiliansordens. 2022 wurde er zum österreichischen Kammersänger ernannt, 2024 erhielt er den Ordre de la Légion d’honneur.

In der vergangenen Saison trat Kaufmann an der Bayerischen Staatsoper (Peter Grimes und La Fanciulla del West), der Wiener Staatsoper (Andrea Chénier und Aida), der Oper Zürich (Tosca), der Mailänder Scala (Andrea Chénier), dem Teatro San Carlo in Neapel (Die Walküre) und dem Royal Opera House in London (Werther) auf, unter anderem. Außerdem gab er sein lang erwartetes Rollendebüt als Tannhäuser beim Salzburger Osterfestival. Zum hundertjährigen Jubiläum des Festivals gab Kaufmann zusammen mit Sonya Yoncheva und Ludovic Tézier ein Konzert in der Arena di Verona.

Zu Beginn der neuen Saison präsentierte er ein besonderes Projekt mit Helmut Deutsch und Regisseur Claus Guth in der Park Avenue Armory in New York: Doppelgänger, eine szenische Interpretation von Schuberts Schwanengesang. Nach einer Reihe von Otello-Aufführungen und einer Neuproduktion von Turandot an der Wiener Staatsoper sang Kaufmann den ersten Akt der Walküre bei den Jahresabschlusskonzerten mit den Berliner Philharmonikern und Kirill Petrenko, eine Konzertreihe (The Sound of Movies) in Baden-Baden, Prag, Neapel und Wiesbaden, Neuproduktionen von La Gioconda beim Salzburger Osterfestival und im Teatro San Carlo in Neapel, Aufführungen von Aida und Tosca an der Bayerischen Staatsoper sowie Andrea Chénier im Royal Opera House. Geplante Auftritte bis zum Ende der Saison umfassen Konzerte mit dem 2. Akt von Tristan und Isolde in Gstaad und Baden-Baden.

Mit einer Stimme, die sich für ein breites Repertoire eignet, hat Kaufmann Anerkennung für seine Interpretation französischer, deutscher und italienischer Rollen sowie für seine Rezitals erhalten. Herausragende Rollen sind Don José, Werther, Don Carlo, Otello, Andrea Chénier, Maurizio, Lohengrin, Parsifal und Florestan, die er an Häusern wie der Mailänder Scala, Covent Garden, der Bayerischen Staatsoper, der Metropolitan Opera, dem Opernhaus Zürich, der Opéra national de Paris und der Wiener Staatsoper gesungen hat. Er hat zahlreiche Aufnahmen veröffentlicht, die ein vielfältiges Repertoire umfassen, darunter Opernrepertoire, Lieder, Operette und mehr.

Geboren in München, Deutschland, absolvierte Jonas Kaufmann dort sein Gesangsstudium an der Hochschule für Musik und Theater München, zusätzlich besuchte er Meisterkurse bei Hans Hotter, James King und Josef Metternich. Während seiner ersten Bühnenjahre am Staatstheater Saarbrücken setzte er seine Ausbildung bei Michael Rhodes in Trier fort.

Videos zum (Wieder)entdecken

Loading...