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Dirigent

John Barbirolli

2. Dezember 1899 - London (England) — 29. Juli 1970 - London (England)

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Über

„Glorreicher John“, nannte Vaughan Williams ihn, und Barbirolli, mit seiner tiefen Liebe zur englischen Musik, war unübertroffen in seiner unermüdlichen Förderung von Werken Elgars, Vaughan Williams’, Bax’ und anderer. Nachdem er das Hallé Orchestra im Kriegsbritannien wieder aufgebaut hatte, leitete er es fast drei Jahrzehnte lang und brachte seine tiefe Menschlichkeit sowie seine charakteristische Wärme und Klangintensität in ein sich entwickelndes Repertoire ein, wobei er die Sinfonien von Mahler und Bruckner förderte, als Aufführungen davon noch relativ selten waren. Nach langer Abwesenheit vom Opernhaus kehrte er spät im Leben mit einer aufschlussreichen Madama Butterfly zur italienischen Oper auf Tonträger zurück.

  • 1911–17: Stipendium für Violoncello an der Royal Academy of Music.
  • 1917: Erstes Solorecital als Cellist.
  • 1917–19: Militärdienst, während dessen er erstmals ein Orchester dirigiert.
  • 1919: Rückkehr ins zivile Leben und Mitwirkung in vielen verschiedenen Orchestern und Ensembles.
  • 1921: Solist bei einer frühen Aufführung des Elgar-Cellokonzerts.
  • 1926: Dirigiert die British National Opera Company auf einer ihrer Provinztourneen und gibt sein Operndebüt mit Gounods Roméo et Juliette.
  • 1926–32: Dirigiert die BNOC und die Covent Garden Opera Company.
  • 1933–36: Chefdirigent des Scottish Orchestra (heute Royal Scottish National Orchestra).
  • 1937–43: Ständiger Dirigent der New York Philharmonic als Nachfolger von Arturo Toscanini.
  • 1943–70: Chefdirigent des Hallé Orchestra; ab 1968 Ehrendirigent auf Lebenszeit.
  • 1949: Ritterwürde verliehen.
  • 1961–67: Chefdirigent des Houston Symphony Orchestra (Texas).
  • 1961–70: Gastdirigent der Berliner Philharmoniker.
  • 1969: Aufnahme in den Companion of Honour.

Videos zum (Wieder)entdecken

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