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Sopran

Johannette Zomer

© Marco Borggreve

Über den Künstler

Die niederländische Sopranistin Johannette Zomer begann 1990 ihr Studium am Sweelinck-Konservatorium Amsterdam bei Charles van Tassel, nachdem sie mehrere Jahre als Mikrobiologie-Analytikerin gearbeitet hatte. Im Juni 1997 erhielt sie ihr Performance-Diplom.

Ihr Repertoire reicht von mittelalterlicher Musik über alle Musik der Barock- und Klassik-Epochen, einschließlich Oper, aber auch Lieder, französischen Romantizismus und zeitgenössische Musik. Das renommierte „Gramophone Magazine“ sagte über sie: „Eine neue Stimme, die man im Auge behalten sollte“.
Johannettes Konzertauftritte sind ebenfalls vielfältig. Sie hat mit Barockspezialisten wie Philippe Herreweghe, Ton Koopman, Frans Brüggen, René Jacobs, Reinard Goebel und Paul McCreesh zusammengearbeitet, aber auch mit Dirigenten wie Kent Nagano, Ivan Fisher, Marcus Creed, Daniel Harding, Valery Gergiev, Reinbert de Leeuw und Peter Eötvös.

Außerdem gibt sie regelmäßig Recitals, begleitet von Fortepiano-Spezialist Arthur Schoonderwoerd oder Theorbospieler Fred Jacobs. Im Oktober 1996 gab Johannette ihr Operndebüt als Page Tebaldo in Verdis Don Carlo mit der Nationale Reisopera. Seitdem ist sie regelmäßig in Rollen wie Belinda, Pamina, La Musica, Euridice, Dalinda und Ilia aufgetreten, aber auch als Amanda in Ligetis Le Grand Macabre und Mélisande in Debussys Pelléas et Mélisande.

Regelmäßig trägt sie zu CD-Aufnahmeprojekten bei. Einige ihrer jüngsten Veröffentlichungen – alle sehr gut aufgenommen von Presse und Rundfunk – sind das Fauré-Requiem unter Philippe Herreweghe (Harmonia Mundi), Couperins Leçons des Ténèbres (Channel Classics) und Bachs Kantaten unter Ton Koopman (Channel Classics). Sie hat auch einige Recitals mit Theorbospieler Fred Jacobs aufgenommen, wie Caccinis Nuove Musiche (Channel Classics) und Schubert-Lieder mit Arthur Schoonderwoerd am Fortepiano (Kennst du das Land, Alpha).

Im Februar 2007 wurde eine CD mit Bachs Hoher Messe (Dutch Bach Society) veröffentlicht. Im Oktober 2007 erschien eine französische Lied-Recital-CD mit Fred Jacobs, mit dem Titel „L'Esprit Galant“.

Ihr Album mit dem Ensemble Florilegium mit Bach-Kantaten ist für einen Edison-Preis nominiert.

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