
Ilya Gringolts
2. Juli 1982 - Sankt Petersburg (Russland)
Über den Künstler
Geboren 1982, studierte Ilya Gringolts Violine bei Tatyana Liberova und Komposition bei Zhana Metallidi am Konservatorium St. Petersburg. 1994 gewann er den ersten Preis beim Internationalen Jugendwettbewerb in St. Petersburg, anschließend den ersten Preis beim Folkestone-Wettbewerb in England, und 1998 wurde ihm der erste Preis beim Niccolo-Paganini-Wettbewerb verliehen.
Sein Debüt als Solist gab er 1993 mit dem Philharmonischen Orchester St. Petersburg unter der Leitung von Yuri Temirkanov, sein Recital-Debüt in Frankreich fand 1999 im Auditorium du Louvre statt. Er hat zahlreiche Konzerte weltweit mit den Sinfonieorchestern von Moskau, Washington, Liverpool, Tapiola, Lahti, dem NDR Hannover, Halle, Liverpool, Birmingham, dem Israel Philharmonic und dem Mahler Chamber Orchestra gegeben.
Ilya Gringolts wird regelmäßig zu den Festivals von Luzern, Kuhmo, Risør, Zermatt, Verbier, den BBC Proms, dem Printemps des Arts in Monte Carlo und Bukarest eingeladen. Sein Solisten- und Recital-Repertoire reicht von Bach bis Schnittke und Hindemith, insbesondere barocke Musik, die er zusammen mit dem Cembalisten Masaaki Suzuki aufführt. Er spielt regelmäßig Kammermusik mit Yuri Bashmet, Lynn Harrell, Diemut Poppen, Vladimir Mendelssohn und Itamar Golan. Er hat sein eigenes Streichquartett gegründet, das Gringolts Streichquartett.
Er hat Werke von Paganini, Ysaye, Schnittke, Ernst und seine eigenen Kompositionen für das Plattenlabel BIS aufgenommen. Für Deutsche Grammophon hat er Sibelius’ Violinkonzert und Humoresques, Prokofjews erstes Violinkonzert unter der Leitung von Neeme Järvi sowie die Sonaten und Partiten von J.S. Bach eingespielt. Für Onyx hat er die Schumann-Sonaten mit dem Pianisten Peter Laul sowie die Violinkonzerte von Arenski und Taneyev aufgenommen. Ilya Gringolts spielt die Stradivari-Geige ex-Kiesewetter, gefertigt 1723 in Cremona und von der Stradivarius Society of Chicago geliehen.