Foto von François Leleux
Oboe

François Leleux

© Uwe Arens /SONY Classical

Über den Künstler

„[François Leleux ist] ein Star. Hier zeigte sich phänomenales Können und Persönlichkeit, dargestellt über ein weites Spektrum von Klangfarben und Dynamik, mit zwinkerndem Witz dargeboten durch ein Oboe, die ständig durch die Luft kreist.“ – The Times

Weltweit als bester Oboist seiner Generation anerkannt, genießt François Leleux eine internationale Karriere mit Auftritten bei großen Orchestern sowie an bedeutenden Spielstätten und Festivals, bei denen er ein Repertoire vom Barock bis hin zu neu in Auftrag gegebenen Werken präsentiert. François trat in der Berliner Philharmonie mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, im Wiener Konzerthaus mit den Wiener Symphonikern, im Théâtre des Champs-Élysées mit dem Orchestre National de France, in Bunkamura mit dem NHK Symphony Orchestra und im Lincoln Center im Rahmen des Mostly Mozart Festivals auf. Er arbeitete mit führenden Dirigenten wie Pierre Boulez, Mariss Jansons, Sir Colin Davis, Myung-whun Chung, Daniel Harding, Thomas Dausgaard, Wolfgang Sawallisch und Alan Gilbert zusammen.

Ab der Saison 2012-13 wird François Leleux Künstler in Verbindung mit dem Ensemble Orchestral de Paris sein. François Leleux begann seine professionelle Karriere, als er im Alter von achtzehn Jahren zum Solo-Oboisten an der Opéra de Paris ernannt wurde. Drei Jahre später gewann er die Soloposition im Bayerischen Rundfunk Symphonieorchester, die er bis 2004 innehatte. Seine musikalischen Aktivitäten teilen sich heute auf in Solokonzerte, Leitung und Spiel, Kammermusik, Recitals und Konzerte mit dem Chamber Orchestra of Europe, bei dem er seit 2003 als Solo-Oboist tätig ist. Er ist außerdem Professor an der Hochschule für Musik und Theater München.

Er engagiert sich für die Erweiterung des Oboen-Repertoires und hat viele neue Werke in Auftrag gegeben, die von Komponisten wie Nicolas Bacri, Thierry Pécou, Gilles Silvestrini, Eric Tanguy, Thierry Escaich, Giya Kancheli und Michael Jarrell für ihn geschrieben wurden. In der letzten Saison hatte er die Uraufführung eines neuen Konzerts mit dem Titel „The Enchanter“, komponiert von Albert Schnelzer und gemeinsam in Auftrag gegeben vom Schwedischen Kammerorchester und dem Schottischen Kammerorchester. Das Werk erhielt in der Presse warme Anerkennung, wobei ein Kritiker schrieb: „Sein Konzert fesselte mich... Der ‚Enchanter‘ des Titels ist Leleux selbst, und es ist eine passende Hommage an sein bezauberndes Spiel. Er verwandelte die Oboe in eine multidimensionale Figur, die singt, tanzt und durch seine Musik springt.“ François hat auch eigene Transkriptionen von Arien aus Mozarts Don Giovanni und Die Zauberflöte angefertigt, die er mit der Camerata Salzburg für Sony aufgenommen hat.

François ist ein engagierter Kammermusiker und tritt regelmäßig weltweit mit dem Oktett Ensemble Paris-Bastille und dem Sextett Les Vents Français auf. Zu seinen regelmäßigen Partnern bei Recitals zählen die Harfenistin Isabell Moretti und seine Ehefrau, die Geigerin Lisa Batiashvili.

François Leleux hat einen exklusiven Plattenvertrag mit SONY Classical. Im Rahmen dieses Vertrags hat er bisher drei CDs veröffentlicht – Kammermusik mit Lisa Batiashvili, dem Bratschisten Lawrence Power und dem Cellisten Sebastian Klinger; J.S. Bach mit dem Chamber Orchestra of Europe und Mozart mit der Camerata Salzburg. Seine letzte Veröffentlichung bei SONY Classical enthielt Strauss’ Oboenkonzert, aufgenommen mit dem Schwedischen Radio-Sinfonieorchester und Daniel Harding, sowie die Serenade für Bläser, aufgeführt mit dem Ensemble Paris Bastille. „The Charm of the Oboe“ ist derzeit in Vorbereitung und soll im Frühjahr 2012 erscheinen. Neben François Leleux werden bei der Aufnahme einige der renommiertesten Kammermusiker auf diesem Gebiet mitwirken: Emmanuel Pahud, Paul Meyer, Gilbert Audin und Radovan Vlatkovic.

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